Anstieg der Arbeitslosigkeit im September
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Arbeitslosenquote steigt auf 2,8 Prozent
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende September 9'703 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 209 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg im Kanton Aargau um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent. In der Schweiz beträgt sie weiterhin 3,0 Prozent.
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Aargau ist im September um 209 Personen gestiegen. Auch die Zahl der Stellensuchenden erhöhte sich um 220 auf 13'353 Personen. Bei den RAV und bei der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende September 1'397 offene Stellen gemeldet. Das sind 12 weniger als im Vormonat. Von den Arbeitslosenkassen wurden im September 221 Personen mit Wohnsitz im Kanton Aargau ausgesteuert.
Ende September waren 1'472 Jugendliche oder junge Erwachsene unter 25 Jahren arbeitslos. Das sind 14 Personen weniger als Ende August. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren 5'623 Personen (+176) oder 2,8 (+0,1) Prozent ohne Arbeit, bei den über 50-Jährigen waren 2'608 Personen (+47) oder 2,6 (+0,1) Prozent arbeitslos gemeldet.
Personen, die sich im August von der Arbeitsvermittlung abgemeldet haben, waren wie im Vormonat im Durchschnitt 238 Tage lang angemeldet. Zwischen den einzelnen Altersklassen gibt es weiterhin grosse Unterschiede: Die 15- bis 24-Jährigen waren im Durchschnitt 118 (-19) Tage auf Stellensuche, die 25- bis 49-Jährigen 240 (+/-0) und die über 50-Jährigen 394 (+42) Tage. Diese Werte schwanken im Jahresverlauf stark. Für Stellensuchende über 50 läuft weiterhin eine gemeinsame Kampagne des Kantons Aargau und der Sozialpartner. Anfang September wurde dazu eine neue Plakataktion gestartet. Weitere Informationen dazu stehen unter www.potenzial50plus.ch zur Verfügung.
Im September haben elf Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt, vier mehr als im Vormonat. Potenziell sind in den neu gemeldeten Betrieben 200 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt derzeit für 535 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor.