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Alstom: Es geht auch um die Sicherung des Industriestandorts Mittelland :
Verbesserung der Auftragslage stimmt optimistisch

Im Laufe der letzten Wochen hat Alstom (Schweiz) AG diverse Kraftwerksaufträge erhalten. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass die Produktionskapazitäten und Arbeitsplätze bei Alstom (Schweiz) AG mittelfristig gesichert werden können.

Am 8. Dezember 2003 haben sich unter dem Vorsitz des aargauischen Regierungsrats Kurt Wernli Mitglieder der Geschäftsleitung von Alstom (Schweiz) AG, Mitarbeitervertreter und Vertreter eidgenössischer und kantonaler Verwaltungsstellen getroffen, um nach Lösungsansätzen für die Beschäftigungsprobleme in gewissen Teilbereichen der Alstom (Schweiz) AG zu suchen. Diese Arbeitsgruppe liess sich am 20. Januar 2004 über ein mögliches Konzept orientieren, das ein kleines Team in der Zwischenzeit entwickelt hat.

Bei Alstom zeichnet sich eine Besserung der Auftragslage ab: So gingen mehrere Bestellungen für Gas- und Dampfturbinenkraftwerke sowie Servicegeschäfte ein. Dennoch ist Alstom (Schweiz) AG gezwungen, in gewissen Bereichen Kurzarbeit einzuführen, da im Grossmaschinenbau erfahrungsgemäss zwischen dem Eingang von Bestellungen und dem Zeitpunkt, in dem diese beschäftigungswirksam werden, mehrere Monate verstreichen. Flankierend zur Kurzarbeit soll ein Programm mit Weiterbildungsmassnahmen erarbeitet werden.

Auf den demnächst abgeschlossenen Abbau von 470 Stellen kann allerdings nicht verzichtet werden, da es sich dabei um eine notwendige Strukturbereinigung handelt.

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