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Alle 63 Regos-Schulkreise stehen fest :
Regierungsratsentscheid für den Regos-Schulkreis Surbtal

Die Regionalisierung der Oberstufe (Regos) steht nun fest. Bei 59 von insgesamt 63 Regos-Schulkreisen haben sich die Gemeinden und Schulen bereits bis im Herbst 2003 einigen können. Für drei weitere Schulkreise konnten seither in verschiedene Verhandlungsrunden Lösungen gefunden werden. In einem Fall – beim Regos-Schulkreis Surbtal – war ein Regierungsratsentscheid nötig, der nun vorliegt.

Im Surbtal einigten sich die beteiligten Gemeinden über die Schulstandorte, die Führung der Bezirksschule, der Realschule und der Kleinklasse. Trotz mehrerer Verhandlungsrunden konnte aber die Frage des Schulstandortes der Sekundarschule nicht geklärt werden.

Hauptstandorte der Sekundarschule in Ehrendingen und Lengnau

Deshalb hat der Regierungsrat nun folgenden Beschluss gefasst: Ehrendingen und Lengnau sind die beiden Standorte der Sekundarschule. In beiden Gemeinden wird also je eine 1. bis 4. Klasse geführt. Wenn die Schülerzahlen eines Klassenzugs die Bildung von drei Abteilungen zulassen, können Abteilungen der Sekundarschule zusätzlich in Endingen geführt werden.

Dieser Entscheid ermöglicht einen grossen Handlungsspielraum innerhalb des Schulkreises Surbtal. Die künftige Kreisschulpflege kann schnell und unbürokratisch auf Veränderungen reagieren. Mit diesem Entscheid liegen nun alle Grundlagen für die Kreisschulbildung vor. Die Einflussmöglichkeit aller Gemeinden des Schulkreises Surbtal ist durch ihre Einsitznahme in den Verbandsorganen gewährleistet.

Insgesamt wurden durch Regos 34 Schulstandorte aufgegeben

Die Regionalisierung der Oberstufe wurde mit der Volksabstimmung über das revidierte Schulgesetz im März 2000 angenommen. Seither haben sich die Regionalplanungsverbände und die Gemeinden intensiv mit der Planung der Schulkreise und der Schulstandorte für die Oberstufe auseinander gesetzt. In den meisten Gemeinden und Regionen sind inzwischen sämtliche Bedingungen erfüllt, damit die Oberstufe Regos-konform geführt werden kann. Der intensive Planungsvorgang, an dem die Schulen, Gemeinden und der Kanton beteiligt waren, führte in der grossen Mehrheit zu einvernehmlichen Lösungen. Durch das Zusammenführen der Oberstufe in 63 Schulkreise mit 107 Standorten wurden 34 bisherige Schulstandorte, meist mit einzelnen oder wenigen Schulabteilungen, aufgehoben. Alle Oberstufen-Standorte sind in zumutbarer Distanz erreichbar, weitgehend mit bestehender Infrastruktur.

  • Departement Bildung, Kultur und Sport