Aktion "GENESIS" - Zwischenstand im Kanton Aargau
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Abschluss der Hausdurchsuchungen
Im Rahmen der gesamtschweizerischen Aktion "Genesis" wegen Verdacht auf Kinderpornografie wurden 105 Hausdurchsuchungen bei 98 betroffenen Personen durchgeführt. Bei rund 25 Prozent der Betroffenen wurde bis heute verbotenes Material festgestellt.
Im Aargau wurden in der Zeit von Mitte Oktober 2002 bis Ende November 2002 bei 98 betroffenen Personen 105 Hausdurchsuchungen durchgeführt. Gleichzeitig wurden die Inhaber der Kreditkarten erstmals polizeilich zur Sache befragt. Es wurden insgesamt 4'288 Gegenstände sichergestellt, darunter 299 Festplatten, 1'652 CD, 843 Disketten und 956 Videokassetten.
Momentan erfolgt die zeitlich sehr aufwändige Auswertung der sichergestellten Datenträger. Es sind schätzungsweise rund 1'900 Stunden Video und rund 7,4 Millionen Megabytes Daten zu sichten. Bei rund 25 Prozent der Betroffenen ist die Sichtung abgeschlossen; es konnte kein verbotenes Material festgestellt werden. Bei weiteren rund 25 Prozent der Betroffenen wurde verbotenes pornografisches Material festgestellt. Bei den restlichen 50 Prozent der Betroffenen ist die Sichtung noch nicht abgeschlossen.
Die 98 von den Hausdurchsuchungen betroffenen Personen, praktisch ausschliesslich Männer, rekrutieren sich aus allen Bezirken, Altersschichten und Berufsgattungen. Bei den Betroffenen aus sensiblen Berufsgattungen (Lehrer, öffentliche Verwaltung) wurde bisher kein verbotenes Material festgestellt.