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Agglomerationsprogramm Limmattal 3. Generation gemeinsam mit Kanton Zürich :
Öffentliche Mitwirkung vom 9. Mai bis 20. Juni 2016

Die Kantone Aargau und Zürich haben gemeinsam das Agglomerationsprogramm Limmattal 3. Generation erarbeitet. Ein Schlüsselprojekt im Verkehrsbereich ist die 2. Etappe der Limmattalbahn. Die öffentliche Mitwirkung zum Programm läuft vom 9. Mai bis am 20. Juni 2016.

Die Agglomerationsprogramme legen die langfristigen, aufeinander abgestimmten Entwicklungsziele in den Bereichen Verkehr, Siedlung und Landschaft fest und enthalten Massnahmen, um diese Ziele zu erreichen. Die Agglomerationsprogramme sind Voraussetzung dafür, dass der Bund Beiträge für die Verkehrsinfrastrukturprojekte leistet. Dafür müssen sie die Vorgaben des Bundes erfüllen. Dazu gehören nebst dem Einbezug der betroffenen Gebietskörperschaften die Analyse des Ist-Zustands und der Entwicklungstrends. Ferner wird für jede Region ein Zukunftsbild entwickelt, das den angestrebten Abgleich von Siedlung, Landschaft und Verkehr aufzeigt. Der Bund spricht für umsetzungsreife Massnahmen einen Beitrag zwischen 30 und 50 Prozent.

Die Träger des Agglomerationsprogramms Limmattal sind weiterhin die Kantone Zürich und Aargau. Zwischen den Agglomerationsprogrammen der 2. und vorliegenden 3. Generation wurden seitens der Kantone Zürich und Aargau sowie der Region Limmattal/ZH Richtpläne aktualisiert und an die Anforderungen des revidierten Raumplanungsgesetzes angepasst sowie zahlreiche Konzepte und Strategien in den Bereichen Landschaft/Natur, Siedlung und Verkehr weiterentwickelt oder neu erstellt. Der gegenüber der 2. Generation unveränderte Agglomerationsperimeter Limmattal umfasst die Siedlungsbänder beidseits der Limmat. Im Kanton Aargau sind die Gemeinden Bergdietikon, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos betroffen.

Limmattalbahn als Schlüsselobjekt

Im Agglomerationsprogramm Limmattal 3. Generation wurden Massnahmen in den Teilbereichen Landschaft/Natur, Siedlung und Verkehr erarbeitet. Eigenleistungen wie der grenzübergreifende Verein Regionale Projektschau Limmattal oder der gemeinsame Prozess zur städtebaulichen Integration der Limmattalbahn unterstützen die Zielerreichung bereits heute substanziell. Doch auch übergeordnete Massnahmen ausserhalb des Agglomerationsprogramms unter Federführung des Bundesamt für Strassen (ASTRA) und des Bundesamts für Verkehr (BAV) weisen für das Limmattal eine grundlegende Bedeutung auf, da sie die übergeordnete Erreichbarkeit, die Funktionsfähigkeit und die Betriebsstabilität des Schienen- und Strassennetzes sicherstellen.

Das Schlüsselprojekt im Agglomerationsprogramm Limmattal ist die 2. Etappe der Limmattalbahn. Diese umfasst den Abschnitt Schlieren-Dietikon-Killwangen / Spreitenbach und soll ab 2019 realisiert werden. Weitere Massnahmen im Bereich Verkehr sind unter anderem:

  • Veloschnellroute in den Abschnitten Altstetten – Schlieren (Realisierung ab 2019) und Schlieren – Dietikon (Realisierung ab 2023)
  • Optimierung Leistungsfähigkeit und Verkehrsmanagement Schlieren – Dietikon (Realisierung ab 2019)
  • Ausbau Fuss- und Velounterführung in Dietikon (Realisierung ab 2019)
  • Neubau Zentrumsplatz in Spreitenbach (Realisierung ab 2023)

Mitwirkung bis am 22. Juni 2016

Um eine möglichst breite Abstützung der Programme zu erreichen, erhalten die in die Erarbeitung involvierten Stellen und Behörden, aber auch die Bevölkerung, Gelegenheit zur Mitsprache. Die öffentliche Mitwirkung dauert vom 9. Mai bis 20. Juni 2016. Während dieser Dauer liegen die Programmentwürfe in den betroffenen Gemeinden und bei der kantonalen Verwaltung auf. Alle Informationen zum Agglomerationsprogramm 3. Generation Limmattal und die Unterlagen zur Mitwirkung sind im Internet zu finden: www.afv.zh.ch/ap3

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt