Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Agglomerationsprogramm Aargau-Ost soll mit 49 Millionen Franken unterstützt werden :
Wichtige Beiträge zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur

Der Bundesrat hat den Entwurf zur "Botschaft zum Bundesbeschluss über die Freigabe der Mittel ab 2015 für das Programm Agglomerationsverkehr" zur Vernehmlassung bis Ende Oktober 2013 verabschiedet. Darin sieht er für das Agglomerationsprogramm Aargau-Ost Bundesbeiträge in der Höhe von 49 Millionen Franken (Kostenstand 2005) vor. Der Baubeginn für die unterstützten Massnahmen soll zwischen 2015 bis 2018 zu liegen kommen.

Alle beim Bund eingereichten Agglomerationspro-gramme der zweiten Generation wurden nach den gleichen Kriterien geprüft. Je höher die erwartete Gesamtwirkung des Programms ausfällt, desto höher ist der Beitragssatz des Bundes an die Kosten. Das Agglomerationsprogramm Aargau-Ost erreicht einen Beitragssatz von 35 Prozent.

Der grösste Teil der eingereichten Massnahmen mit dem Realisierungshorizont 2015 bis 2018 wird Bundesbeiträge erhalten. Die grössten Bundesbeiträge bekommen die Busachse Ost in Baden (10 Millionen Franken), das Verkehrsmanagement Region Lenzburg (5 Millionen Franken), die Aufwertung des Umsteigeknotens Bahn/Bus in Wohlen (4 Millionen Franken) sowie die vielen kleineren aber wichtigen Massnahmen für den Fuss- und Radverkehr (7 Millionen Franken).

Die Neugestaltung der Bäderstrasse in Baden und der regionale Veloverleih im Gebiet von Badenregio wurden vom Bund als Eigenleistung bewertet und werden deshalb nicht mitfinanziert. Obwohl der Bund die Verkehrsüberlastung in der Region Baden erkennt, erscheint ihm der Baldeggtunnel noch zu wenig ausgereift. Deshalb hat er die Massnahme um vier Jahre nach hinten verschoben.

Die unterstützten Massnahmen sind wichtige Beiträge zur Verbesserung der Infrastruktur im Gebiet des Agglomerationsprogramms Aargau-Ost. Trotzdem bleibt die wachsende Verkehrsnachfrage auf Strasse und Schiene eine der grossen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.

Das Agglomerationsprogramm Aargau-Ost der zweiten Generation ist in konstruktiver Zusammenarbeit zwischen dem Kanton und den beteiligten Regionalplanungsverbänden erarbeitet worden. Mit den Bundesbeiträgen können im Gebiet des Agglomerationsprogramms Aargau-Ost mit seinen Teilräumen Baden, Brugg, Lenzburg, Mutschellen und Wohlen Massnahmen umgesetzt werden, welche die Attraktivität der Agglomeration steigern. Damit kann sich der Ostaargau weiterhin als funktionsfähiger Wohn- und Arbeitsraum profilieren.

Das Agglomerationsprogramm Aargau-Ost ist das einzige eigenständige Agglomerationsprogramm des Aargaus. Dieser ist zusammen mit dem Kanton Zürich am Agglomerationsprogramm Limmattal, zusammen mit Solothurn am Agglomerationsprogramm AareLand sowie mit Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn und Gebietskörperschaften aus dem angrenzenden Deutschland und Frankreich am Agglomerationsprogramm Basel beteiligt.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt