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Agglomerationsprogramm Aargau-Ost: Auftaktveranstaltung für 4. Generation :
Gemeinden und Regionalplanungsverbände nehmen aktive Rolle ein

Die Erarbeitung der 4. Generation des Agglomerationsprogramms Aargau-Ost ist am Montag, 24. Juni 2019, gestartet. Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden und der Regionalplanungsverbände nahmen an der Auftaktveranstaltung in Möriken-Wildegg teil. Unter der Leitung von Regierungsrat Stephan Attiger wurden die Teilnehmenden über die 4. Generation des Agglomerationsprogramms informiert. Anschliessend diskutierten sie aktiv den Handlungsbedarf in den Bereichen Siedlung und Verkehr im Raum Aargau-Ost.

Die rund 60 Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden und der Regionalplanungsverbände sind der Einladung von Regierungsrat Stephan Attiger gefolgt und nahmen am Montagabend, 24. Juni 2019, an der Auftaktveranstaltung zur 4. Generation des Agglomerationsprogramms Aargau-Ost teil. Stephan Attiger betonte, dass ohne die intensive Zusammenarbeit von Gemeinden, Regionen und Kanton das Agglomerationsprogramm nicht funktioniert. Der Erfahrungsbericht von Christian Brenner, Abteilungsleiter Tiefbau und Verkehr der Gemeinde Lenzburg, stiess deshalb auf grosse Zustimmung. Er betonte, dass nur Massnahmen ins Agglomerationsprogramm fliessen sollen, die auch im vorgegeben Zeithorizont umgesetzt werden können. Für das Agglomerationsprogramm der 4. Generation bedeutet dies, dass der Umsetzungszeitraum zwischen 2024 und 2027 liegen muss.

Nach einem Informationsteil diskutierten die Gemeinden und Regionalplanungen den Handlungsbedarf in der Agglomeration und brachten so ihre Erfahrungen ein. Aufgrund der Rückmeldungen wird das Augenmerk in der Erarbeitung auf die gleichwertige Betrachtung aller Raumtypen und ihrer unterschiedlichen Bedürfnisse gelegt.

In einem nächsten Schritt wird in Abstimmung mit den Regionalplanungsverbänden die Strategie Siedlung erarbeitet und das Zukunftsbild aktualisiert. Diese werden in einer zweiten Veranstaltung am 19. November 2019 mit dem gleichen Teilnehmerkreis diskutiert.

Agglomerationsprogramm Aargau-Ost 3. Generation

National- und Ständerat haben den Bundesbeiträgen von 35 Prozent für das Programm Aargau-Ost nachträglich zugestimmt. Definitiv gesprochen werden die Beiträge aufgrund einer Differenz allerdings nicht jetzt, sondern erst im Herbst 2019. Das bedeutet, dass sich der frühestmögliche Baubeginn der Massnahmen Aargau-Ost der 3. Generation in den Herbst 2019 verschiebt.

Mehr zum Thema

Ein Agglomerationsprogramm ist ein gemeindeübergreifendes Planungsinstrument. Es umfasst inhaltlich und zeitlich koordinierte Massnahmen zur Abstimmung der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung. Dadurch soll die Verkehrs- und Umweltbelastung verringert und die Lebensqualität in der Agglomeration erhöht werden. Der Bund beteiligt sich mit 30-50 Prozent an Infrastrukturmassnahmen, die zur Erreichung dieser Ziele führen.

Ausführliche Infos dazu beim Bund

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt