Ady Bütler geht nach 42 Jahren Staatsdienst in Pension
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Stelle Chefin/Chef Abteilung Berufsbildung und Mittelschule wird ausgeschrieben
Ady Bütler, Chef der Abteilung Berufsbildung und Mittelschule, geht auf den 30. Juni 2003 in Pension. Die Regierung und das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) danken dem ehemaligen Volksschullehrer und Grossrat für die 42 Jahre Staatsdienst, die er geleistet hat. Die Stelle wird demnächst ausgeschrieben.
Der aus Muri stammende Ady Bütler war insgesamt während 42 Jahre im Aargauer Staatsdienst. Während 28 Jahren war er Volksschullehrer, hauptsächlich an der Realschule und an der Berufswahlschule in Muri. 12 Jahre gehörte er der Aufsichtskommission des Seminars und der Kantonsschule Wohlen an, 7 Jahre als Präsident. In diese Zeit fiel der Umbau des Seminars in eine Kantonsschule und die Errichtung des neuen Gebäudes.
Von 1976 bis 1989 war Ady Bütler Mitglied des Grossen Rates. 1989 wurde er Chef des damaligen Amtes für Berufsbildung, heute Abteilung Berufsbildung und Mittelschule. In dieser Funktion war Ady Bütler zuständig für die Berufs- und KV-Schulen, für die Lehraufsicht, das Prüfungswesen und die Bauschule. Ebenfalls in seinen Zuständigkeitsbereich hat die Berufsberatung sowie ab 1995 die Höhere Technische Lehranstalt gehört. Die Bewältigung der Lehrstellenkrise sieht Ady Bütler als einen der Schwerpunkte seiner Arbeit: Unter vorbildlicher Ausnützung des Lehrstellenbeschlusses des Bundes konnte im Kanton Aargau von 1995 bis 2002 die Anzahl Lehrverhältnisse von 11'500 auf 14'700 erhöht werden.
7 Jahre engagierte sich Ady Bütler im Vorstand der Schweizerischen Berufsbildungsämterkonferenz DBK, 4 Jahre als Präsident. Unter seiner Leitung erlebte die aargauische Berufsbildung einen markanten Ausbau. Dazu ist insbesondere die Einführung der Berufsmatura zu zählen, die der Kanton Aargau als erster Kanton zustande brachte. In seine Zeit als Abteilungschef fallen mehrere Revisionen des Richtplanes Berufsschulen, mehrere Berufe wurden neu eingeführt sowie ein Konzept für Brückenangebote zwischen Volksschule und Berufsbildung erarbeitet. Die Gründung der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule und die Fachhochschulgesetzgebung sind weitere Felder, die Ady Bütler mitgeprägt hat. Heute werden in der Abteilung Berufsbildung und Mittelschulen rund 15'000 Lehrverhältnisse, 7 kantonale Mittelschulen mit 4300 Schülerinnen und Schülern, die Schule für Berufsbildung und die Bauschule betreut.