Abschluss von zwei wichtigen Projekten im Zentrum
:
Bauprogramm 2010 sieht 185 Millionen Franken für Investitionen vor
Der Kanton Aargau investiert für den Bau und Werterhalt der Verkehrsinfrastruktur im 2010 insgesamt rund 185 Millionen Franken. Im Zentrum der Investitionen stehen die Optimierung und Verflüssigung des Verkehrs sowie die Aufwertung der Siedlungs- und Wohnqualität entlang von Strassen.
Eine gute verkehrliche Erreichbarkeit ist von grosser Bedeutung für die Standortattraktivität. Deshalb ist eine gut ausgebaute und funktionierende Verkehrsinfrastruktur wichtig für die Wirtschafts- und die Bevölkerungsentwicklung. Um den jetzigen Standard mindestens halten und punktuell verbessern zu können, investiert der Kanton Aargau im laufenden Jahr rund 185 Millionen Franken in den Bau und den Unterhalt der Verkehrsinfrastrukturen. Wichtigste Ziele sind die Verflüssigung des Verkehrs, die Erhöhung der Sicherheit sowie eine bessere Siedlungs- und Wohnqualität entlang von Strassen.
Insgesamt werden im Bauprogramm 2010 rund 139 Millionen Franken für 86 laufende sowie 21 neue Kantonsstrassenprojekte eingesetzt. Weitere 8 Millionen Franken sind für den Ausbau des kantonalen Radroutennetzes eingestellt, wobei 5 Projekte neu in Angriff genommen werden. Zu den Neu- und Ausbauten kommen insgesamt 38 Millionen Franken für den Werterhalt (Belagserneuerungen und -verstärkungen sowie Sanierungen von Brücken und Stützbauwerken) hinzu.
Voraussichtlich Ende 2010 werden zwei bedeutende Grossprojekte abgeschlossen: Die Eigentrassierung der WSB zwischen Aarau, Suhr und Buchs sowie die Neue Staffeleggstrasse können dem Verkehr übergeben werden. Rund 140 Projekte befinden sich in der Planungs- oder Projektierungsphase, darunter mehrere wichtige Vorhaben wie die Projekte rund um die Sanierung des Schulhausplatzes Baden oder die Wiggertalstrasse. Stark vorangetrieben werden derzeit auch die Projektierung und Entwicklung von regionalen Verkehrsmanagementsystemen wie zum Beispiel in der Region Baden-Wettingen. Ausserdem laufen im Jahr 2010 für rund 70 Projekte die Genehmigungs- und Landerwerbsverfahren.
Da nach wie vor grössere Bauprojekte zur Realisierung kommen werden, muss deren Finanzierung nachhaltig sichergestellt sein.