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Aargauische Arbeitslosenquote weiterhin bei 3,2 Prozent :
Anstieg der Zahl der ausgesteuerten Personen

Die aargauische Arbeitslosenzahl bleibt aus saisonalen Gründen zwischen Ende Juni und Ende Juli erfahrungsgemäss konstant. Wegen der anhaltend schwachen Konjunktur ist sie in diesem Jahr dennoch leicht angestiegen (0.9 Prozent). Die Zahl der Stellensuchenden stieg um 0,8 Prozent. Stark zugenommen hat im Vergleich zum Vormonat die Zahl der ausgesteuerten Personen.

Die Zahl der bei den sechs regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden nahm im Juni um 117 Personen oder 0,8 Prozent auf 14'114 Personen zu. Die Stellensuchendenquote blieb mit 4,6 Prozent konstant.

Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 3,2 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen stieg zwischen Ende Juni und Ende Juli um 85 auf 9953 Betroffene.

91 arbeitslose Personen wurden im Juli 2003 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert. Das sind 51 Personen mehr als im Vormonat. Die hohe Zahl der Ausgesteuerten im Juli ist mit der Reduktion der maximalen Dauer des Taggeldbezugs für unter 55-jährige Versicherte zu erklären (neu 400 statt bisher 520 Tage). Die entsprechende Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes ist am 1. Juli 2003 in Kraft getreten. Die Kürzung der Maximaldauer des Taggeldbezugs wird voraussichtlich auch in den kommenden Monaten zu einem weiteren Anstieg von ausgesteuerten Personen führen.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, d.h. der Personen, die seit mehr als einem Jahr arbeitslos sind, nahm von Ende Juni bis Ende Juli 2003 um drei auf 1'199 Personen zu. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen am Gesamtbestand der Arbeitslosen beträgt weiterhin 12,1 Prozent.

Im Juli 2003 meldeten 58 Unternehmen beim AWA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an.

Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen betrug Ende Juli 713, zwei mehr als Ende Juni.

  • Staatskanzlei