Aargauer-Zivilschutz hat seine Einsatztauglichkeit unter Beweis gestellt
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Hilfe nach dem Unwetter in Sachseln OW
Während rund 700 Diensttagen standen die Zivilschutzorganisation (ZSO) Aarau, verstärkt mit Teilen der ZSO Erlinsbach, Küttigen-Biberstein, Rohr, Buchs und Unterentfelden, sowie die ZSO Würenlos und die Teilnehmer der Einführungskurse 6 und 7/97 für Rettungspioniere nach dem Unwetter in Sachseln OW im Einsatz.
Umittelbar nach dem Unwetter am 18. August 1997 erhielt die Abteilung Zivile Verteidigung ein Hilfsbegehren des Kantons Obwalden für Aufräumarbeiten im Raum Sachseln. Als einer der ersten Kantone leistete der Aargau ab dem 21. August 1997 mit Zivilschutzangehörigen Hilfe.
Bei Aufräumarbeiten ging es in der ersten Phase vor allem darum, Keller und Erdgeschosse zu räumen und das Schwemmholz aus den Läufen der Bäche zu entfernen. In einer zweiten Phase wurde der Zivilschutz für das Wiederinstandstellen kleiner Brücken, Strassen und Wege, für die Hangsicherungen, für die Bereitstellung der Felder zum Wiederansäen sowie für das Reinigen von Hausfassaden eingesetzt.
Mit diesem Einsatz hat der Zivilschutz des Kantons Aargau bewiesen, dass er einsatztauglich ist und ein wertvolles Mittel zur Bewältigung eines Unwetterereignisses darstellt. Am 9. September 1997 hat das Amt für Zivilschutz des Kantons Obwalden den Kantonen mitgeteilt, dass die Aufräumarbeiten im Unwettergebiet soweit abgeschlossen sind und keine überörtliche Hilfe mehr nötig sei.