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Aargauer Gemeinden auf solider finanzieller Basis :
Ergebnisse der Gemeindefinanzstatistik 2001

Die Aargauer Gemeinden stehen finanziell auf solider Basis. Im Einzelnen betrachtet gibt es jedoch grosse Unterschiede. Neueste Zahlen liefert die Gemeindefinanzstatistik 2001.

Der Verwaltungsaufwand sämtlicher Gemeinden im Kanton Aargau belief sich im Jahre 2001 auf 1?529,8 Mio. Fr. oder 2?765 Fr. pro Einwohner. Mit Berücksichtigung von Passivzinsen, Abschreibungen, Finanzausgleich und Ertragsüberschüssen erreichte der Gesamtaufwand 1?956,6 Mio. Fr. (3?537 Fr. pro Einwohner). Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Verwaltungsaufwand pro Einwohner um 63 Fr. und der Gesamtaufwand um 55 Fr.

In den Gemeinden des Bezirks Aarau war der Verwaltungsaufwand mit durchschnittlich 3?183 Fr. pro Einwohner klar am höchsten. Ebenfalls über dem Kantonsmittel lagen die Verwaltungsausgaben der Gemeinden in den Bezirken Brugg (2?867 Fr.), Baden (2?849 Fr.), Zofingen (2?834 Fr.) und Rheinfelden (2?830 Fr.). Die niedrigsten Verwaltungsausgaben wiesen die Gemeinden in den Bezirken Muri (2?333 Fr.) und Kulm (2?400 Fr.) aus - ein Viertel weniger als im Bezirk Aarau.

Die Erträge der Gemeinden stammen aus den folgenden Quellen: Ordentliche Steuern 56,8%, Verwaltungserträge 32,0% (Gebühren, Verkaufserlöse, Beiträge von Bund, Kanton anderen Körperschaften und Privaten), Aktiensteuern 5,2%, Kapital- und Vermögenserträge 3,0% Finanzausgleich 1,6%. Im kantonalen Mittel verbuchten die Gemeinden pro Einwohner 2?008 Fr. ordentliche Steuern, 1?133Fr. Verwaltungserträge, 184 Fr. Aktiensteuern, 107 Fr. Kapital- und Vermögenserträge, 56 Fr. Finanzausgleich. Der Totalertrag (inkl. Buchgewinne und Aufwandüberschüsse) belief sich auf 3?537 Fr.

Aber auch auf der Ertragsseite sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Bezirken und innerhalb der Regionen zwischen den Gemeinden erheblich. Während die Erträge der Gemeinden des Bezirks Aarau mit 3?981 Fr. pro Einwohner deutlich über dem kantonalen Mittel stehen, liegen die Gemeinden des Bezirks Kulm mit 2?916 Fr. ebenso klar darunter.

Von den 232 Gemeinden wiesen im Jahr 2001 deren 141 einen Finanzierungsüberschuss von 163,8 Mio. Fr. oder 526 Fr. pro Einwohner aus. Die übrigen 91 Gemeinden hatten einen Fehlbetrag von zusammen 101,0 Mio. Fr. oder 418 Fr. pro Einwohner zu verzeichnen. Insgesamt resultierte somit ein Finanzierungsüberschuss von 62,8 Mio. Fr. oder 113 Fr. pro Einwohner.

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