Aargau zählt 1'727 Menschen mehr
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Bevölkerungsentwicklung im 2. Halbjahr 2000
Am 31. Dezember 2000 zählte die Bevölkerung des Kantons Aargau 547'462 Personen, 1'727 mehr als ein halbes Jahr zuvor. Der Ausländer-anteil liegt bei 19,3 Prozent.
Der Anteil der Schweizerbevölkerung am Gesamtbestand beträgt neu 441'868 Personen, derjenige der ausländischen Bevölkerung 105?594 (19,3 Prozent). Das Bevölkerungswachstum liegt im 2. Halbjahr 2000 um rund 45 Prozent tiefer als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.Gleich wie im Vorjahr ist der Zuwachs bei der Schweizerbevölkerung absolut gesehen grösser als bei der Ausländerbevölkerung: Die Schweizerbevölkerung wuchs um 1'393 Personen, die ausländische Bevölkerung um 334. In Prozenten ausgedrückt war der Zuwachs bei der schweizerischen und bei der ausländischen Bevölkerung gleich gross (+0,32%).
Grösster relativer Zuwachs im Bezirk Muri
Gesamthaft ergeben sich Bevölkerungszu- respektive Abnahmen zwischen -49 Personen im Bezirk Kulm bis 483 im Bezirk Baden. Den höchsten relativen Zuwachs der Gesamtbevölkerung weist der Bezirk Muri mit +0,95 Prozent auf. Ausser in den Bezirken Aarau, Baden, Muri und Zofingen, nahm die Schweizerbevölkerung prozentual stärker zu als die ausländische Bevölkerung. In den Bezirken Kulm und Zurzach war sowohl bei der schweizerischen als auch bei der ausländischen Bevölkerung eine Abnahme festzustellen. Der Bezirk Lenzburg verzeichnete eine geringe Abnahme der ausländischen Bevölkerung.
Die Zunahme der Schweizerbevölkerung ist eine Folge der Einbürgerungen (1'142 Personen) und - in kleinerem Masse - des Geburtenüberschusses (151 Personen) sowie des Wanderungsgewinns (32 Personen). Für den Zuwachs der ausländischen Bevölkerung sind der Wanderungsgewinn von 853 und der Geburtenüberschuss von 586 Personen verantwortlich.
Bezirk Kulm: mehr Wegzüge von Ausländern
Gesamtkantonal beträgt der Wanderungssaldo total 885 Personen (Vorjahr: 3'042). Ausser in den Bezirken Kulm, Rheinfelden und Zurzach sind die Wanderungssaldi für die Gesamtbevölkerung durchwegs positiv. Negative Werte bei der Schweizerbevölkerung weisen die Bezirke Baden (-120), Rheinfelden (-47), Zofingen (-42) und Zurzach (-95) auf. Bei der ausländischen Bevölkerung weist nur der Bezirk Kulm einen negativen Wanderungssaldo auf (-58).
Mit Ausnahme von Kulm ist auch der Geburtenüberschuss in allen Bezirken positiv. Bemerkenswert ist, dass der relativ hohe negative Wert für die Schweizerbevölkerung im Bezirk Kulm (-60) auch durch den positiven Wert bei der ausländischen Bevölkerung (+52) nicht ausgeglichen werden kann. In den Bezirken Aarau und Zurzach konnte hingegen der Geburtenrückgang bei der Schweizerbevölkerung durch den Zuwachs bei der ausländischen Bevölkerung wettgemacht werden.
Bei den Ausländern sind die Saisonniers nicht in der Statistik enthalten. Sie werden jeweils für die entsprechende Jahrespublikation aus der Statistik des zentralen Ausländerregisters übernommen.