Aargau klar für Realisierung von www.ch.ch
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Zweijahresbeitrag für
www.ch.ch soll erfolgreich realisiert werden. Als einer der grössten Kantone der Schweiz unterstützt der Aargau das gemeinsame Internet-Portal von Bund, Kantonen und Gemeinden. Wesentliche Aargauer Anliegen wurden durch die Bundeskanzlei übernommen.
Seit dem Jahr 2000 bauen Bund und Kantone gemeinsam die Informationsplattform www.ch.ch auf, auch bekannt als "Guichet virtuel" (künstlicher Schalter). Bürgerinnen und Bürger sollen die Internet-Dienstleistungen von Gemeinden, Kantonen und Bund über eine einzige Internet-Adresse abrufen können.
Per 1. Januar 2005 kommt das Projekt in die Betriebsphase. Wesentliche Aargauer Anliegen wurden dabei berücksichtigt, so die Senkung des Kostendachs um einen Drittel, die Befristung der Vertragsdauer auf zwei Jahre und die Steigerung des Bekanntheitsgrades von www.ch.ch.
Klares Ja zur Online-Kommunikation
Dienstleistungen und Informationen per Internet sind ein internationaler Standortvorteil. Wer seine Arbeits- oder Baubewilligung online einholen kann, spart Zeit und Geld. Heute liegt die Schweiz jedoch nur auf Platz 15 von 18 in Europa. Schuld daran ist unter anderem die Vielzahl von parallel realisierten Lösungen in der ausgeprägt föderalistischen Schweiz. Deshalb braucht es den Guichet virtuel. Er ist die einzige Verbindung von Behördenangeboten aller Staatsebenen. Er kann nur als Gemeinschaftswerk des Bundes, der Kantone und Gemeinden Bestand haben.
Der Regierungsrat unterstützt daher die Inbetriebsetzung des Guichet virtuel und hat der Betriebsvereinbarung mit dem Bundesrat zugestimmt. Für den Kanton Aargau ergibt sich ein Kostenanteil von maximal je 90'500 Franken für die Jahre 2005 und 2006.
Der Kanton Aargau fördert damit seine Bestrebungen für eine moderne Online-Kommunikation. Bereits anfangs Jahres wurden dreizehn Aargauer Gemeinden von der Bundeskanzlei mit dem Solidaritätspreis Sol_eGov für ihren gemeinsam realisierten Internetauftritt ausgezeichnet, ein Projekt, dem die Jury Vorbildcharakter für andere Schweizer Gemeinden attestierte.
Forderungen an den Bund bei Projektfortschritt
Im Rahmen der Inbetriebnahme des Guichet virtuel fordert der Regierungsrat vom Bund Massnahmen für die Steigerung des Bekanntheitsgrades, aber auch eine Evaluation des Guichet virtuel in der ersten Betriebsperiode. Weiterhin ist eine stetige Optimierung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses anzustreben. Aufgrund der Ergebnisse der Evaluation wird dann über eine weitere Beteiligung des Kantons Aargau ab 2007 entschieden.