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Aarebrücke Vogelsang wird keine neue Schwerverkehrsachse :
Behördendelegation einigt sich über das Bauprojekt

Die Kantonsstrasse zwischen Gebenstorf Vogelsang und Brugg Lauffohr soll zu keiner neuen Schwerverkehrsachse werden. Das Baudepartement wird dem Regierungsrat beantragen, die Signalisation zur Einschränkung des Lastwagenverkehrs gleichzeitig mit der Inbetriebnahme der neuen Aarebrücke einzuführen.

Am 12. März 2001 fand in Gebenstorf die fünfte Sitzung der Behördendelegation unter der Leitung von Baudirektor Peter C. Beyeler statt. Die Vertreter der Gemeinden Gebenstorf, Birmenstorf, Turgi, Windisch, der Stadt Brugg, der Regionalplanungsgruppe Brugg und Umgebung, sowie der Baden Regio haben grünes Licht gegeben, damit das Bauprojekt für den Neubau der Aarebrücke fertig gestellt werden kann.

Der Lastwagenverkehr wird auf den kleinregionalen Zubringerdienst in die Gemeinden Gebenstorf, Lauffohr, Remigen, Rüfenach, Stilli, Turgi, Villigen sowie den Waffenplatz Brugg beschränkt.

Ein leichte S-Kurve östlich der Aarebrücke unterbricht die lange Gerade der Lauffohrstrasse und veranlasst die Automobilisten zu vorsichtigerer Fahrweise. Der Gemeinderat von Gebenstorf hat dieser Lösung in seiner Sitzung vom 20. März 2001 zugestimmt. Die alte baufällige Stahlbrücke wird durch eine moderne Betonkonstruktion ersetzt.
Die neue Brücke muss in einer Bausaison erstellt werden. Der Verkehr wird während dieser Zeit grossräumig umgeleitet. Auf eine Hilfsbrücke wird aus Rücksicht auf den Baumbestand und einen Amphibienteich von nationaler Bedeutung und aus finanziellen Gründen verzichtet.

Das Baudepartement wird das Projekt noch vor den Sommerferien dem Regierungsrat zur provisorischen Genehmigung vorlegen.

Am 21. August 2001 werden die Pläne der Bevölkerung an einer Orientierungsveranstaltung in Gebenstorf vorgestellt.

  • Staatskanzlei