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"Aarau" gibt Bauwilligen schneller Bescheid :
Behandlungsdauer für Baugesuche reduziert

Vor einem Jahr hat der Regierungsrat die kantonale Baugesuchsbehandlung reorganisiert. Jetzt liegen erste Resultate vor: Die Koordination ist besser, die Verfahrensabwicklung schneller geworden. Der Kanton ruft Bauherrschaften und Gemeinden auf, ihren Teil zur weiteren Verbesserung beizutragen.

Der Kanton Aargau prüft alljährlich über 2000 Baugesuche auf Übereinstimmung mit den eidgenössischen und kantonalen Vorschriften. Die von der Prüfung betroffenen Bauherrschaften haben ein grosses Interesse, innert nützlicher Frist zu erfahren, ob ihre baulichen Vorstellungen den rechtlichen Bedingungen entsprechen und ob demzufolge eine Bewilligung erteilt wird. Kurze Bewilligungsverfahren sind auch ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft.

Der Regierungsrat hat im vergangenen Jahr beschlossen, die damalige Baugesuchszentrale zu reorganisieren. Sie wurde in die kantonalen Koordinationsstelle umgewandelt, die das Baugesetz vorsieht. Sie ist die Ansprechpartnerin für die Gemeinden und die Bauherrschaften, sie bereinigt Meinungsverschiedenheiten zwischen den kantonalen Fachstellen und sie fertigt die Entscheide aus.

Nach rund einem Jahr liegen erste Resultate der neuen Koordinationsstelle Baugesuche vor. Die Zahlen zeigen Erfreuliches: Rund drei Viertel aller Verfahren wurden innert 2 Monaten abgeschlossen. Der Rest mehrheitlich im Monat danach. Nur wenige komplizierte Gesuche beanspruchten zusätzliche Behandlungszeit.

Der Kanton will seine Leistung weiter verbessern. Über 90% aller Baubewilligungsgesuche sollen innert zwei Monaten abgewickelt werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn alle Beteiligten ihren Beitrag leisten: die Bauherrschaften durch die Einreichung vollständiger und lesbarer Baugesuchsunterlagen, die Gemeinden mit der entsprechenden Beratung der Bauherrschaften und die kantonalen Amtsstellen mit einer flexiblen und kundenfreundlichen Grundhaltung.

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