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A1: Brückenschlag im März 2000 :
Neue Talbrücke in Dättwil - rascherer Baubeginn am Baregg

Auf der Westseite des Bareggtunnels erstellt das Baudepartement des Kantons Aargau dank innovativer Bauweise die neue Talbrücke in nur acht Monaten. Sie beeinflusst direkt den Baubeginn der dritten Röhre und damit die gesamte Realisierungszeit der Kapazitätserweiterung Baregg.

Welches Tragwerk für die neue Brücke? Ein modernes, von den bestehenden Bauten klar getrenntes oder an diese angepasstes Erscheinungsbild? Die Stadt Baden, die Vertreter der Umweltverbände, die beteiligten Planer und die Vertreter des Bundesamtes für Strassen wirkten beim Entscheid mit. Aus anfänglich elf Brückensystemen traf das Gremium die Wahl in drei Schritten.

Jetzt wird eine transparent wirkende Stahlverbundbrücke von 210 m Länge und 16.75 m Breite gebaut. Die technische Herausforderung und eigentliche Innovation dieses Projektes sind die vorfabrizierten Betonelemente. Das Tragwerk wird so gebaut, dass die Betonfahrbahnplatte und der Stahlrohrträger zusammen im Verbund wie ein einziges Bauteil wirken. Dieser innovative Entwurf beseitigt einige Schwachpunkte "konventioneller" Stahlverbundbrücken, ohne qualitative Abstriche zugunsten der kurzen Bauzeit zu machen.

Ein wesentliches Kriterium bei der Wahl des Tragwerkes war die kurze Bauzeit von 8 Monaten. Diese Art des Brückenbaus beschleunigt den Beginn der dritten Tunnelröhre und damit die gesamte Realisierungszeit der Kapazitätserweiterung Baregg. Das Tragwerk soll nach der Inbetriebnahme als Baupiste für den Tunnelbau dienen.

Ab Ende August läuft die Submission für die Stahlbauarbeiten. Diese schreibt das Baudepartement vor den Baumeisterarbeiten aus. Mit der vorgezogenen Submission kann die mehrere Monate dauernde Produktionszeit für die Stahlrohre genutzt werden, um die gesamten Planungs- und Vergabeprozeduren zeitlich zu optimieren und die Detailpläne zu erarbeiten.

Der Spatenstich für diesen wegweisenden Brückenschlag in die Zukunft ist im März 2000 vorgesehen.

  • Staatskanzlei