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A1: Baregg: Beginn der Hauptarbeiten :
Dritte Röhre soll 2005 fertiggestellt sein.

1991 beschloss der Regierungsrat den "Engpass Baregg" zu untersuchen. Jetzt - nur neun Jahre später -beginnen die Hauptarbeiten. Verläuft alles nach Plan, sollen die dritte Röhre sowie die Lärmschutzüberdeckung Neuenhof im Jahr 2005 fertiggestellt sein.

Im Frühjahr 1991 beschloss der Regierungsrat ein dreiteiliges Massnahmenpaket. Das wesentliche Element war, die Zweckmässigkeit eines Ausbaus zu untersuchen, mit dem Ausbauverzicht zu vergleichen und den Ausbau - falls dieser die optimale Lösung sein sollte - bis zum Jahr 2005 zu realisieren. Im Sommer 1994 nahm der Grosse Rat des Kantons Aargau zustimmend Kenntnis vom Entscheid des Regierungsrates, den Engpass durch den Bau einer dritten Tunnelröhre zu beseitigen. Ende 1998 lag das Bauprojekt öffentlich auf. Im September 1999 traf die Genehmigung des UVEK ein.

Die Zeitspanne von neun Jahren erscheint auf den ersten Blick lange zu sein. In Wirklichkeit ist sie sehr kurz: Eingespart wurden etwa zwei Jahre durch den Verzicht auf ein generelles Projekt und etwa fünf Jahre, weil keine Gerichtsverfahren notwendig waren. Das koordinierte Vorgehen zog alle Entscheidungsträger und die interessierte Bevölkerung mit ein. Dank der konzentrierten Planung des Baudepartementes lag Ende 1998 ein technisch ausgereiftes und umweltverträgliches Projekt auf. Mit einer umfassenden Information und dem Motto "konferieren statt prozessieren" dauerte das Auflageverfahren nur vier Monate. Das breite Gespräch mit den Betroffenen hat zu wichtigen Projektverbesserungen geführt.

Die effiziente Weiterbearbeitung des Vorhabens erlaubte die Ausschreibung der ersten Bauaufträge im Herbst 1999. Anfangs dieses Jahres starteten die Vorarbeiten. Jetzt folgen die Hauptarbeiten. Das Gesamtvorhaben Baregg umfasst drei grosse Projekte:

1. Eine dritte Tunnelröhre und die beidseitig anschliessenden Strecken.

2. Die Lärmschutzüberdeckung im Siedlungsgebiet von Neuenhof.

3. Die Erneuerung der sicherheitstechnischen Einrichtungen der bestehenden beiden Röhren, die seit 1970 in Betrieb sind.

Diese drei komplexen Bauten sind gemeinsam und in kurzer Zeit zu realisieren; dies mit bis zu 100'000 Fahrzeugen pro Werktag auf der A1. Trotz der erschwerten Bedingungen will die Bauherrschaft die Vorgabe des Regierungsrates einhalten. Das Gesamtvorhaben soll bis zum Jahr 2005 fertig sein.

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Während der Bauzeit sind Verkehrsbehinderungen und weitere Staus leider nicht vermeidbar. Ein verständnisvolles, kooperatives Verhalten aller Betroffenen ist gefragt. Selbstverständlich setzen sich das Baudepartement und die Verkehrspolizei für die Funktionsfähigkeit und die Verkehrssicherheit der Autobahn nachdrücklich ein. Trotzdem sind die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer aufgerufen, ihr Mobilitätsverhalten zu überdenken. Das Baudepartement informiert laufend über weitere Möglichkeiten der Mobilität. Danke im Voraus!

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