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79 Prozent stimmen brieflich ab :
Untersuchung durch die Staatskanzlei

Seit 1998 ist der Anteil der brieflichen Stimmabgaben im Kanton Aargau von 43 auf 79 Prozent gestiegen. Am meisten Rücksendungen erfolgen in den letzten sechs Tagen vor dem Abstimmungssonntag.

Im Auftrag des Regierungsrates führte die Staatskanzlei eine Umfrage betreffend brieflicher Stimmabgabe durch. Diese bezog sich auf den Abstimmungssonntag vom 18. Mai 2003 und wurde in über 200 Gemeinden durchgeführt

Einige Zahlen

Den höchsten Anteil brieflicher Stimmabgaben wies der Bezirk Aarau mit rund 85 Prozent aus, den niedrigsten Anteil der Bezirk Zofingen mit rund 70 Prozent. In den Gemeinden Eiken, Geltwil, Münchwilen und Schwaderloch stimmten gemäss Gemeindeprotokoll alle Stimmenden brieflich ab. Den geringsten Anteil brieflicher Stimmabgaben wies Böbikon auf, mit 35 Prozent.

Zeitliches Stimmverhalten

Vier Tage nach Erhalt des Stimmmaterials wurden rund 6 Prozent der brieflichen Stimmen eingereicht. In der zweite und dritten Woche vor dem Abstimmungssonntag rund 11 bzw. 15 Prozent. Beinahe zwei Drittel aller brieflichen Stimmabgaben gingen in den letzten sechs Tagen vor dem Abstimmungssonntag ein.

  • Staatskanzlei