40 Jahre Nordwestschweizerische Erziehungsdirektorenkonferenz
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Die Plenarversammlung tagte am Freitag, 18. November 2005
Am Freitag, 18. November 2005, tagte die Plenarversammlung der Nordwestschweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz unter dem Präsidium des baselstädtischen Erziehungsdirektors Regierungsrat Dr. Christoph Eymann. Erstmals nahm der Walliser Vertreter, Staatsrat Claude Roch teil. Neben den Jahresgeschäften stand das 40-Jahre-Jubiläum mit einem Vortrag von Prof. Dr. Annemarie Pieper zum Thema "Die Schule als Ort der Musse" im Mittelpunkt.
1965 wurde die Fachkonferenz der Bildungsdirektoren gegründet, der heute neun Kantone angehören. Grosse gemeinsame Schulprojekte wurden realisiert wie Erweiterte Lernformen und Lehrmittel "Weltgeschichte im Bild". Kernstück der Konferenz bildet das Regionale Schulabkommen, das die finanziellen Beiträge der interkantonalen Schulbesuche regelt. Heutige Schwerpunkte sind der Aufbau einer Interkantonalen Fachstelle Externe Schulevaluation Sekundarstufe II und die Durchführung von Benchmarking auf der Sekundarstufe II. Im Zusammenhang mit der Harmonisierung der Volksschule werden es die sprachregionale Entwicklung eines Lehrplanes und von Leistungsmessung sein. Aus der Gewissheit, dass Entwicklung nur durch Kooperation möglich ist, ist der Staatsvertrag der Fachhochschule Nordwestschweiz der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn entstanden.
Eine Festschrift zum 40-jährigen Bestehen der NW EDK mit dem Titel "Regionale Bildungspolitik zwischen Autonomie und Kooperation", verfasst von Thomas Stillhart, informiert über die Geschichte der Schulkoordination. Sie kann bestellt werden bei der NW EDK, Bachstr. 15, 5001 Aarau, E-Mail: nwedk@ag.ch (Preis Fr. 18.--).
Die Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Bern, Freiburg, Solothurn und Wallis haben ihre Absicht bekräftigt, die Vorverlegung von Französisch als erste Fremdsprache ab 3. Klasse als gemeinsames Projekt anzugehen. Basel-Landschaft wirkt bei der weiteren Projektierungsarbeit mit. Ein Beschluss des Bildungsrates Basel-Landschaft sieht vor, Englisch als erste Fremdsprache ab 3. Klasse als gleichwertige Alternative vorzubereiten.