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40 000 Einsatztage des Aargauer Zivilschutzes im Jahre 2006 :
Arbeit des Zivilschutzes wird in der Bevölkerung positiv wahrgenommen

Die Hochwasserkatastrophe vom August 2005 war für den Zivilschutz eine grosse Herausforderung. Damit die Angehörigern des Zivilschutzes auch in Zukunft ihre Aufgaben optimal erfüllen können, benötigen sie eine gute Aus- und Weiterbildung.

Der Zivilschutz wirkt in den Bereichen Schutz, Betreuung und Unterstützung. Er ist schwergewichtig als Einsatzmittel der zweiten Staffel im Verbundsystem des Bevölkerungssystems positioniert. Insbesondere soll er die Durchhaltefähigkeit der anderen Partner-organisationen bei grossen und andauernden Katastrophen und Notlagen erhöhen. Um seine Aufgaben erfüllen zu können, muss geübt werden.

So leisteten die 38 Aargauer Zivilschutzorganisationen im vergangenen Jahr 19'000 Diensttage im Rahmen von Wiederholungskursen. Die Wiederholungskurse dienen in erster Linie dazu, die Einsatzbereitschaft der Zivilschutzformationen sowie der Kader zu überprüfen, zu ergänzen und zu festigen. Sie ermöglichen dem Kader zudem, die notwendigen Führungserfahrungen zu sammeln. Wiederholungskurse können auch für Übungen im Verbund mit den anderen Partnerorganisationen benutzt werden. Mit den jährlich stattfindenden Wiederholungskursen werden die Schutzdienstpflichtigen befähigt, ihre Aufgaben jederzeit zu erfüllen. Die Kader haben für ihre anspruchsvollen Führungs- und Ausbildungsaufgaben zusätzliche Dienstleistungen zu erbringen.

Für Wiederherstellungsarbeiten nach Schadenfällen, Instandstellungsarbeiten, Leistungen zugunsten kommunaler Infrastrukturen oder Dienst an der Gemeinschaft wurden im Kanton Aargau im Jahr 2006 weitere 11 000 Diensttage eingesetzt.

10 000 Tage wurden für die Grund-, Spezialisten- und Kaderausbildungen im Ausbildungszentrum Eiken verwendet.

Der Vorsteher des Departements Gesundheit und Soziales Regierungsrat Ernst Hasler, bekräftigt die Wichtigkeit der Zivilschutzorganisationen für die Bevölkerung: "Die Zivilschutzorganisationen im Kanton Aargau leisten gute Arbeit. Die Tätigkeit wird in der Bevölkerung positiv wahrgenommen und gelobt. Die Angehörigen des Zivilschutzes sind hoch motiviert. Die Kursteilnehmer sind bestens ausgebildet, damit die Zivilschutzkommandos ihre Schutzdienstpflichtigen entsprechend dem erworbenen Wissen und Können ideal einsetzen können. Für die Bewältigung von Katastrophen und Notlagen braucht es polyvalent ausgebildete und top motivierte Zivilschutzangehörige."

  • Departement Gesundheit und Soziales