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30 Entlassenen neue Stelle vermittelt :
Erfolgreiche Tätigkeit des RAV im Fall der Firma Weber in Aarburg

Die Firma Weber in Aarburg hat Ende März 1999 die Entlassung von 140 Mitarbeitenden bekannt gegeben. Zusammen mit der Firma hat das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) bisher 30 Betroffenen eine neue Stelle vermitteln können. 10 weitere haben gute Aussichten, demnächst eine neue Stelle zu erhalten.

Sofort nach Bekanntwerden der von der Firma Weber Textil AG in Aarburg ausgesprochenen Entlassungen hat das Kantonale Industrie-, Gewerbe und Arbeitsamt (KIGA) auf dem Firmenareal ein vorübergehendes RAV eingerichtet, das die Betroffenen bereits während der Kündigungsfrist bei der Stellensuche unterstützt. Dieses "Betriebliche Arbeitsmarktzentrum (BAZ)" sorgt auch dafür, dass die Entlassenen frühzeitig jene Informationen und Förderung (z.B. Aus- und Weiterbildungsmassnahmen) erhalten, die zur Verbesserung ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt nötig sind. Das BAZ arbeitet dabei eng mit dem Personaldienst der Firma, mit den Wohngemeinden der Betroffenen und, da zwanzig Betroffene im Kanton Solothurn wohnen, mit dem Solothurner Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) zusammen.

Obwohl ein grosser Teil der Entlassenen beruflich wenig oder einseitig qualifiziert ist und über schlechte Deutschkenntnisse verfügt, ist es in der kurzen Zeit seit Eröffnung des BAZ gelungen, dreissig Betroffenen zu einer neuen Stelle zu verhelfen. Weitere zehn Personen stehen kurz vor dem Abschluss eines neuen Arbeitsvertrags. Das KIGA ist überzeugt, dass es dem BAZ bis zum Ablauf der Kündigungsfristen Ende Mai bzw. Ende Juni 1999 gelingen wird, mindestens der Hälfte der Entlassenen zu einer neuen Arbeitsstelle zu verhelfen, so dass die Betroffenen nicht arbeitslos werden.

Mit der Einrichtung eines Betrieblichen Arbeitsmarktzentrums hat das KIGA bereits bei früheren "Massenentlassungen" gute Erfolge erzielt.

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