29 Einwendungen gegen das Projekt Vorstadt Brugg
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Einwendungen werden bis Sommer 2020 behandelt
Nach der Kreditgenehmigung für die Sanierung und den Ausbau der Vorstadt Brugg im Oktober 2019, fand die Projektauflage im Januar und Februar 2020 statt. Gegen das Projekt wurden 29 Einwendungen eingereicht, die sich vorwiegend gegen das geltende Verkehrsregime richten. Bis zu den Sommerferien 2020 werden nun mit den Einwendenden Verhandlungen geführt.
Vom 15. Januar bis 22. Februar 2020 fand die öffentliche Auflage des Projekts Sanierung und Ausbau der Vorstadt Brugg statt. Dies nachdem der Einwohnerrat Brugg (im Juni 2019) und der Regierungsrat (im Oktober 2019) den Kredit von 5,30 Millionen Franken genehmigt haben.
Im Rahmen der Auflage wurden 29 Einwendungen eingereicht. Der Grossteil der Einwendungen richtet sich gegen das Verkehrsregime. In Zusammenarbeit mit dem Stadtrat wird die Abteilung Tiefbau bis zu den Sommerferien Verhandlungen mit den Einwendenden führen.
Vorstadt soll aufgewertet werden
Das Projekt umfasst von der Einmündung Ländistrasse bis zur Einmündung Remigersteig (rund 440 Meter) das Trottoir und den Velostreifen im Bereich des sogenannten Baslerstichs, die neue behindertengerechte Bushaltstellen Brücke, den zusätzlichen Fussgängerstreifen bei der Lichtsignalanlage sowie Querungshilfen bei der Ländistrasse und Herrenmatt. Die Ergänzungen der Strassenanlage erfordern neue Stützbauwerke und werden im Rahmen der Belagssanierung ausgeführt.
Um die Lärmemissionen zu reduzieren, soll der Deckbelag aus dem Jahr 1987 durch einen lärmarmen Belag ersetzt werden. Weiter sind gestalterische Massnahmen wie Brunnen und Pflästerungen geplant, um die Vorstadt aufzuwerten.
Die Pflästerungen wie auch die gesamte Strassenanlage wurden mit dem Mitgliederverband für Menschen mit Behinderungen geprüft.
Der Baubeginn ist für den Sommer 2021 vorgesehen und ist abhängig von den Einwendungs- und den anschliessenden Landerwerbsverhandlungen.