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250?000 Franken für Kosovo-Flüchtlinge :
Aargau unterstützt Soforthilfe

Der Kanton Aargau unterstützt die humanitäre Soforthilfe für die Kosovo-Flüchtlinge in Mazedonien, Montenegro und Albanien. Der Regierungsrat hat dafür am Mittwoch einen Beitrag von 250'000 Franken beschlossen.

Das Geld aus dem kantonalen Lotteriefonds geht ans Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), welches vor Ort im Einsatz ist. Der Regierungsrat des Kantons Aargau ist sich bewusst, dass das unermessliche Leid der aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen nicht mit Geld ungeschehen gemacht werden kann. Trotzdem gelte es, rasch praktische Solidarität zu üben.

Der Regierungsrat erklärt ausdrücklich, dass der Aargau für weitere Hilfeleistungen offen ist und die nötigen Vorkehrungen für die Aufnahme weiterer Gewaltflüchtlinge trifft. Der Krieg im Kosovo betreffe ganz Europa und somit auch die Schweiz. Unser Land sei damit aufgerufen, heute seinen Beitrag zur Soforthilfe und später zum Wiederaufbau und zur Entwicklung zu leisten.

  • Staatskanzlei