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20 regionale Zivilstandsämter ab 1. Juni 2004 :
Botschaft an den Grossen Rat verabschiedet

Am 1. September 2003 ist die am 18. Mai 2003 vom Aargauer Volk gutgeheissene Änderung des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch in Kraft getreten. Der Regierungsrat hat den Entwurf eines Dekrets über die Zivilstandskreise und die Botschaft an den Grossen Rat verabschiedet.

Bis 20. August 2003 hatten die Gemeinden, Regionalplanungsgruppen und Verbände der Gemeindeammänner, Gemeindeschreiber und Zivilstandsbeamten Gelegenheit, zum Dekretsentwurf vom 27. Juni 2003 Stellung zu nehmen. Der Entwurf fand eine gute Aufnahme. Gegen 60 Prozent der Gemeinden antworteten. Mit der eigenen Kreiszuteilung waren alle einverstanden. Einhellige Zustimmung fand der Entwurf auch bei den Regionalplanungsgruppen und Verbänden.

Auf Grund dieses erfreulichen Ergebnisses konnte der Regierungsrat die vorgeschlagene Kreiseinteilung unverändert übernehmen. Auch bei den kleinen Kreisen hat er trotz Einwänden eines Teils der Gemeinden keine Anpassungen vorgenommen. Damit trägt er der Gemeindeautonomie Rechnung. Der Regierungsrat beantragt somit dem Grossen Rat die Einteilung des Kantons in 20 Zivilstandskreise. Das Dekret soll am 1. Januar 2004 in Kraft treten. Die Frist zur Umsetzung der neuen Strukturen wird auf Begehren einzelner Gemeinden von drei auf fünf Monate erstreckt. Ab 1. Juni 2004 soll es im Aargau 20 regionale Zivilstandsämter geben.

Mit Ausnahme von Unterkulm erhalten alle Bezirkshauptorte ein Zivilstandsamt, ausserdem die Spitalorte Leuggern, Menziken und Wettingen. Die weiteren Sitze sind Aarburg, Mellingen, Schöftland und Wohlen, alles Verkehrsknotenpunkte, sowie Birr, Schinznach-Dorf und Sins. Im Interesse einer einheitlichen, transparenten und kundenorientierten Lösung werden alle Zivilstandskreise mit dem Namen der Sitzgemeinde bezeichnet.

Die Gemeinde Bergdietikon ist in Belangen des Zivilstandswesens vollständig auf den Kanton Zürich ausgerichtet und sucht deshalb Anschluss an das Zivilstandsamt im zürcherischen Dietikon. Eine Einigung hierüber mit den Zürcher Behörden ist in Sicht.

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