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13 km neue Autobahn in nur 12 Wochen :
A1 Oftringen - Suhr: Belagserneuerung ab 17. Mai

Auf der 13 km langen A1-Baustelle zwischen Oftringen und Suhr wird ab 17. Mai 1999 gebaut. Im Anschluss Aarau West (Kölliken) werden die Ausfahrt von Bern und die Einfahrt nach Zürich für 12 Wochen geschlossen.

Auch die Raststätte Kölliken Süd bleibt während dieser Zeit geschlossen. Auf der Nordseite in Fahrtrichtung Bern bleiben Restaurant und Tankstelle geöffnet. Die aktuellen Sperrzeiten der A1-Anschlüsse können weiterhin via Internet abgefragt werden (www.ag.ch; Umwelt und Verkehr; Belagserneuerung A1).

Bauzeit um 6 Wochen verkürzt

Mit der Zusammenlegung von zwei Etappen auf der Fahrbahn Zürich wird die Gesamtbauzeit um 6 Wochen verkürzt. Die Verkehrspolizei bittet die Verkehrsteilnehmenden, durch die Einhaltung von Tempo 80 und das Fahren im "offenen Reissverschluss" zur guten Unfallbilanz ohne Staus beizutragen.

Die erste Bauetappe 1999 schliesst trotz schlechtem Wetter mit leichtem Vorsprung auf den Terminplan ab. In den nächsten 12 Wochen folgt die 13 km lange Baustelle. In dieser Phase soll die Behinderungszeit um 6 Wochen verkürzt und damit der verspätete Baubeginn 1998 aufgeholt werden.

Die Unfallzahlen in den 4/0-Baustellen lagen bereits 1998 klar unter den statistischen Werten und hielten sich in der ersten Etappe 1999 im gleichen Rahmen. Im Baustellenbereich 4/0 zwischen Suhr und Kölliken (5 km) ereigneten sich lediglich 6 leichte Unfälle. Im Baustellenbereich Oftringen - Rothrist (3 km) ereigneten sich ebenfalls 6 Unfälle, allerdings einer mit tödlichen Folgen. Mit grösster Wahrscheinlichkeit ist dieser Unfall jedoch auf gegenseitiges Schikanieren zweier PW-Lenker zurückzuführen, war also nicht baustellenbedingt.

13 km - gegenseitige Rücksichtnahme nötig!

Das Passieren einer 13 km langen Baustelle - bis vor kurzem noch ein "Ding der Unmöglichkeit" - wird mit einer positiven Einstellung und dem Einhalten der Signalisation zu einer ganz normalen Fahrt. Zu dieser Erkenntnis haben alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit ihrem disziplinierten Verhalten beigetragen. Polizei und Bauherrschaft rechnen weiterhin mit der Partnerschaft der Verkehrsteilnehmenden.

Als Orientierungshilfe und als Auflockerung wollen sie den Verkehrsteilnehmenden periodisch bekanntgeben, in welchem Bereich der Baustelle sie sich befinden und wie weit es noch geht. Distanzangaben und aufmunternde Smileys sollen eine konzentrierte und unverkrampfte Fahrweise erleichtern.

In dieser langen Baustelle ist vor allem wichtig, dass ein homogener, ruhiger Verkehrsfluss besteht, bei dem der offene Reissverschluss funktioniert, die Abstände eingehalten und möglichst keine Überholmanöver gemacht werden.

Die Kantonspolizei führt die intensive Überwachung durch Patrouillen und Geschwindigkeitskontrollen weiter und trägt damit zu einer hohen Sicherheit für Verkehrsteilnehmende und Bauarbeiter bei. Unfälle und teure Staus sollen auch in der 13 km langen Etappe nach Möglichkeit verhindert werden. Zudem hofft die Polizei, dass sie noch weniger Bussen ausstellen muss.

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