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10 Jahre 'zma' - dem Mikrokosmos entgegen :
Ein Jubiläum in der FH Aargau

Vor genau 10 Jahren wurde das heutige Zentrum für Mikroelektronik Aargau von Reto Klein aus der Taufe gehoben. Viel ist in der Welt der Mikroelektronik seither geschehen und mit der heute aktuellen Nanotechnologie ist der Weg hin zu immer kleineren Dimensionen vorgezeichnet.

Wenn man die Mikrochips aus der Zeit von 1992 mit denjenigen von heute nur schon grössenmässig vergleicht, wird offensichtlich, an welcher Entwicklung das Zentrum für Mikroelektronik Aargau (zma) in den vergangenen 10 Jahren beteiligt war.

Am Freitag, 6. September 2002, findet aus Anlass des 10-jährigen Bestehens im Salzhaus in Brugg ein Festakt im kleinen Rahmen statt. Mit einer Multimediashow werden Erinnerungen an das vergangene Jahrzehnt wachgerufen. Der Gastredner ist dann Walter Pletscher vom IBM Forschungszentrum in Rüschlikon, seines Zeichens Absolvent der früheren HTL Brugg-Windisch. Er wagt einen Ausblick in die Zukunft und zeigt anhand einiger ausgewählter Beispiele, welche Anwendungen für Jedermann und Jedefrau dank der Miniaturisierungen möglich werden. Fazit ist, dass je kleiner und dichter die Mikrochips mit Schaltungen belegt werden, desto leichter aber auch vielfältig anwendbar die Endprodukte werden.

Das zma hat sich in den vergangenen Jahren auf die Entwicklung respektive Planung von Mikrochips spezialisiert. Anhand ihrer Pläne werden anschliessend von spezialisierten Firmen die Mikrochips hergestellt. Vom zma entwickelte Mikrochips finden sich in Telefonzentralen, in Funkgeräten, in industriellen Mischanlagen, in Messgeräten etc. wieder.

In Anbetracht der hohen Innovationskraft der Schweiz wie auch der globalen Wirtschaft wird die Arbeit dem Team des zma nicht ausgehen. Das Team um den heutigen Leiter, Karl Schenk, wird noch manche Knacknuss zu lösen haben.

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