1. Bevölkerungsschutz-Tagung im Kanton Aargau
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In Krisen Köpfe kennen
In Krisen- und Katastrophensituationen ist es sehr wichtig, dass das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Rettungs-, Schutz- und Hilfsorganisationen reibungslos funktioniert. Eine wichtige Voraussetzung dazu ist, dass man sich gegenseitig kennt. Deshalb stand die erste Bevölkerungsschutz-Tagung im Kanton Aargau am 3. November 2011 in Wettingen unter dem Motto "In Krisen Köpfe kennen".
Wie sind die fünf Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes organisiert? Welche Mittel stehen ihnen zur Verfügung? Wer ist wofür zuständig und verantwortlich? Auf diese und andere Fragen erhielten die rund 250 Teilnehmenden im Sportzentrum Tägerhard in Wettingen Antworten. Die vom Kantonalen Führungsstab (KFS) organisierte erste Bevölkerungsschutz-Tagung ermöglichte nicht nur einen vertieften Einblick in das Wesen des Bevölkerungsschutzes im Kanton Aargau und die darin involvierten Organisationen, sondern bot ihnen auch die Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen.
Vom Bevölkerungsschutz bis zur Unterstützung durch die Armee
Der Bogen der an der Tagung vermittelten Informationen spannte sich vom System des Bevölkerungsschutzes über die Vorstellung der fünf Partnerorganisationen (Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen, Technische Betriebe und Zivilschutz) und deren Mittel bis zu den zivilen Führungsstrukturen auf Stufe Kanton bzw. Gemeinden/Regionen. Wenn die vorhandenen Mittel bei Katastrophen oder in Notlagen nicht mehr ausreichen, kann auch die Armee den Kantonen Unterstützung bieten. Dazu hat sie spezielle kantonale Verbindungsstäbe ins Leben gerufen, die Hilfegesuche koordinieren und die Hilfeleistung organisieren.
Wie das System Bevölkerungsschutz in der Praxis funktioniert, und wie die Partnerorganisationen koordiniert für die Bewältigung zusammenarbeiten, wurde am Beispiel des Absturzes eines Grossraumflugzeugs anschaulich vor Augen geführt.
Die erste Bevölkerungsschutz-Tagung stiess bei den Tagungsteilnehmenden auf ein positives Echo. Wann und in welchem Rhythmus die nächsten Treffen in diesem Rahmen durchgeführt werden sollen, wird aufgrund einer Umfrage unter den Teilnehmenden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.