Zofingen: Es war kein Raubüberfall
Der angeblich am 4. Oktober 02 auf einen 21-jährigen Angolaner verübte Raubüberfall hat nie stattgefunden. Die Tat war erfunden. Der junge Mann hat sich nun wegen Irreführung der Rechtspflege zu verantworten.
Der 21-jährige Angolaner gab damals an beim Bahnhof in Zofingen von zwei Unbekannten mit einem Messer bedroht und beraubt worden zu sein.
Intensive Ermittlungen der Kapo Zofingen erhärtete den Verdacht je länger desto mehr, dass der vorgenannte Raubüberfall vorgetäuscht worden sein dürfte. Am 23.10.2002 gestand der Angolaner nun ein, den Raubüberfall erfunden zu haben. In Wirklichkeit habe er am fraglichen Abend einerseits seine Jacke in einem Altstadtrestaurant nicht mehr finden können und andererseits habe er mit der Fehlanzeige auf seine persönlichen Probleme aufmerksam machen und dadurch bei seiner Freundin Eindruck erwecken wollen. Gestützt auf den vorliegenden Sachverhalt und zwecks Detailklärung verfügte das Bezirksamt Zofingen die Inhaftierung des Betroffenen. Er wird zur Rechenschaft gezogen wegen Irreführung der Rechtspflege