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Wynental: Alkoholisierter Automobilist rammte beinahe Polizeifahrzeug

Ein stark alkoholisierter Automobilist geriet ausserorts auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommendes Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei musste auch die Wiese ausweichen, um die Kollision zu verhindern. Der Lenker missachtete folglich das Haltezeichen und konnte erst im Kanton Luzern festgenommen werden.

Die Patrouille der Kantonspolizei war am Sonntag, 30. Dezember 2007, gegen 02:30 Uhr auf der Hauptstrasse von Leimbach in Richtung Zetzwil unterwegs. Auf dieser Strecke näherte sich ihnen ein Auto. Plötzlich schwenkte dieses auf die Gegenfahrbahn und fuhr direkt auf das Polizeifahrzeug zu. Um die drohende Frontalkollision zu verhindern, musste der Polizist am Steuer auf die angrenzende Wiese ausweichen.

Sofort wendete das Polizeifahrzeug und folgte dem Automobilisten, der unbeirrt in Richtung Reinach weitergefahren war. Auch das Haltezeichen und selbst das eingeschaltete Blaulicht schienen den Lenker des weissen Mazda nicht zu kümmern. Er fuhr folglich nach Beinwil am See und von dort in Richtung Mosen. Dabei benutzte er teilweise die ganze Strasse und fuhr mit stark übersetzter Geschwindigkeit. Die Patrouille der Kantonspolizei folgte in grossem Abstand und forderte bei der Kantonspolizei Luzern Verstärkung an.

Die Irrfahrt dem Baldeggersee entlang und über Hildisrieden/LU endete schliesslich in Sempach/LU. Zusammen mit einer Patrouille der Kantonspolizei Luzern gelang es dort, den Mazda anzuhalten und den Lenker festzunehmen.

Beim Lenker handelt es sich um einen 42-jährigen Schweizer aus dem Bezirk Kulm. Wie sich zeigte, war er stark alkoholisiert. Er musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. Danach setzte ihn das Bezirksamt für weitere Abklärungen in Untersuchungshaft.