Würenlos: Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang
Bei der Verrichtung von Unterhaltsarbeiten geriet die Hebebühne eines Fahrzeuges des Aarg. Departementes für Bau, Verkehr und Umwelt in Kontakt mit einer Starkstromleitung. Der im Korb befindliche Arbeiter wurde dabei getötet.
Heute Mittwoch, 13.09.2006, kurz vor 11:00 Uhr, waren zwei Arbeiter des Aargauischen Departementes für Bau, Verkehr und Umwelt auf der Furttalkreuzung mit Unterhaltsarbeiten beschäftigt. Dabei wollte einer der Angestellen an einem Beleuchtungskandelaber eine Glühbirne auswechseln. Er bestieg den Korb der Hebebühne und beförderte sich mit dem dortigen Joystick selber in die Höhe. Nachdem er die Arbeiten ausgeführt hatte, fuhr er die Hebebühne zurück, um wieder nach unten zu gelangen. Dabei geriet er in den Bereich der dort vorbeiführenden Hochspannungsleitung. Der Korb fing Feuer und der Mann, ein 57-jähriger Schweizer, wurde getötet. Der zweite Mitarbeiter, welcher sich beim Fahrzeug befand, erlitt einen Schock.
Ob der Arbeiter mit dem Korb die Hochspannungsleitung berührte oder nur in deren Nähe kam und ein sogenannter Lichtbogen/Überschlag das Unglück auslöste, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Die Hochspannungsleitung der SBB wurde zerrissen und fiel zu Boden. Durch den Stromstoss wurden die sich im Boden befindlichen Kabel, welche das Lichtsignal sowie die Strassenbeleuchtung mit Strom versorgen, beschädigt und im Umkreis von rund 30 Meter die Schachtdeckel aus der Verankerung gerissen. Gemäss SBB fand durch den Stromausfall keine Beeinträchtigung des Schienenverkehrs statt. Die Reparaturarbeiten dürften mehrere Tage dauern. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt, beträgt aber voraussichtlich mehrere zehntausend Franken.