Würenlos/A1: Spielerei führte zu Verkehrsunfall
Auf der Raststätte Würenlos verlor ein 19-jähriger Automobilist bei einem unnötigen Fahrmanöver die Herrschaft über sein Auto. Dieses prallte gegen zwei abgestellte Autos, wobei grosser Sachschaden entstand. Die Kantonspolizei nahm wegen ähnlicher Spielereien sieben Lenkern den Führerausweis ab.
Der Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntag, 5. Juli 2009, kurz vor fünf Uhr auf dem Gelände der Autobahnraststätte Würenlos auf der Seite der Fahrbahn Bern. Offensichtlich um den versammelten Schaulustigen zu imponieren, liess der 19-jährige Kosovare einen BMW M3 mit aufheulendem Motor und quitschenden Reifen mehrfach um die eigene Achse drehen. Dabei brach das leistungsstarke Auto plötzlich aus und prallte heftig gegen zwei abgestellte Autos.
Der Unfallverursacher und sein Beifahrer blieben unverletzt. Auch kamen mit Glück keine der umstehenden Passanten zu Schaden. Hingegen beläuft sich der Sachschaden auf rund 50'000 Franken.
Die kurz darauf eintreffende Patrouille der Kantonspolizei stellte fest, dass der junge Lenker aus dem Bezirk Brugg mit Führerausweisentzug belegt ist. Zudem musste er einräumen, dass er den BMW seines Vaters zum Gebrauch entwendet hatte. Das Bezirksamt ordnete die Sicherstellung des Fahrzeuges an.
Anwohner aus dem angrenzenden Killwangen beklagten sich gegen 02.30 Uhr bei der Kantonspolizei aufgrund des Lärms zahlreicher Autos auf der Raststätte. Als eine Patrouille der Kantonspolizei Minuten später eintraf, waren zwei Lenker gerade dabei, ihre Autos gezielt ins Schleudern zu bringen. Unter dem Beifall Schaulustiger beschleunigten die beiden danach ihre Autos stark. Die Polizisten hielten diese folglich auf dem Gelände an und verzeigten sie. Der 22-jährige Schweizer und der 23-jährige Kroate mussten den Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Die Kantonspolizei stellte in der Nacht auf dem Gelände weitere riskante und unnötige Spielereien mit Autos fest und nahm entsprechenden fünf Lenkern ebenfalls den Führerausweis ab.