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Würenlos/A1: Heftige Kollision fordert zwei Schwerverletzte

Bei einem Überholmanöver kam es gestern Abend zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos, wobei eines heftig mit einem Verkehrsteiler kollidierte. Als Folge davon kam es zu einem Folgeunfall. Zwei Personen wurden schwer, fünf leicht verletzt. Die Unfälle führten zu starken Verkehrsbehinderungen.

Stark beschädigter Peugeot Die 25-jährige Lenkerin eines Peugeot fuhr am Donnerstagabend, 25. Februar 2010, auf der A1 in Richtung Bern. Nach ersten Erkenntnissen fuhr sie um 20.10 Uhr auf dem mittleren der drei Fahrstreifen und wollte im letzten Augenblick noch auf die Raststätte Würenlos einschwenken. Als sie den Fahrstreifen wechselte streifte ihr Auto einen VW, der auf dem Normalstreifen fuhr. Dadurch gerieten die beiden Autos ins Schleudern, wobei der Peugeot zu Beginn der Raststätte heftig mit einem Verkehrsteiler kollidierte. Der Aufprall war so stark, dass der Motor aus dem Auto gerissen wurde. In der Folge prallte der VW noch in die Seite des Peugeot.

Als direkte Folge dieses Verkehrsunfalls kam es unmittelbar danach zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos.

Als die Rettungskräfte auf der Unfallstelle eintrafen, waren die beiden Insassen des Peugeot eingeklemmt und teilweise nicht ansprechbar. Die Strassenrettung der Feuerwehr musste sie aus dem Autowrack befreien. Eine Ambulanz brachte die beiden schwer verletzt ins Spital. Im VW Golf befanden fünf Insassen - darunter drei Kinder. Die Kinder zogen sich leichtere Verletzungen zu und mussten ebenfalls ins Spital gebracht werden. Von den Insassen der drei anderen Autos wurden deren zwei leicht verletzt. Eine weitere Ambulanz brachte auch sie ins Spital.

Wie die Kantonspolizei bei der Tatbestandsaufnahme feststellte, besitzt die junge Lenkerin des Peugeot lediglich einen Lernfahrausweis, dessen Gültigkeit zudem abgelaufen ist. Noch konnte die mutmassliche Unfallverursacherin nicht befragt werden.

Neben den fünf teilweise massiv beschädigten Autos war die Autobahn mit Trümmerteilen übersäht. Die Kantonspolizei musste alle drei Fahrstreifen sperren. Der Verkehr konnte über die angrenzende Raststätte abgeleitet werden. Trotzdem bildete sich sofort Rückstau. Dieser reichte bis über die Kantonsgrenze hinaus, was einer Länge von mindestens fünf Kilometern entspricht. Nachdem die Fahrbahnen mit einer Wischmaschine gereinigt worden waren, konnte die Kantonspolizei die Autobahn kurz nach 23 Uhr wieder freigeben.