Wittnau: Beim Absturz von 2 Segelflugzeugen wurden 2 Personen getötet und 1 Person verletzt.
Nach einer Berührung in der Luft stürzten die beiden Segelflugzeuge in ein hügeliges Waldgebiet ab. Ein Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten und erlitt einen Beinbruch. Der Pilot und der Passagier des zweiten Segelflugzeuges kamen beim Absturz ums Leben.
Am Pfingstmontag, 4. Juni 2001, 11.54 Uhr, meldeten Drittpersonen, dass sich über Wittnau soeben 2 Segelflugzeuge in der Luft berührt und abgestürzt seien. Der Pilot des einen Segelflugzeuges, Typ DG 600, Immatrikulation HB 3092, konnte sich mit dem Fallschirm retten. Er landete in einer Wiese oberhalb dem Breitenhof in Wittnau. Der 59-jährige Pilot aus dem Kanton Basel-Land erlitt einen Beinbruch und musste mit der Ambulanz ins Spital nach Basel gebracht werden. Sein Flugzeug stürzte rund 200 Meter weiter oben in ein Waldgebiet ab und blieb dort in den Bäumen hängen.
Das zweite Segelflugzeug, Typ ASK 21, Immatrikulation
HB 1702, konnte vorerst nicht gefunden werden. Die alarmierte Rega-Besatzung suchte das Gebiet sofort aus der Luft ab und konnte schlussendlich dieses Flugzeug rund 500 Meter westlich von der ersten Absturzstelle,
ebenfalls in einem Waldgebiet, sichten. Sie setzten den Heli in einer Wiese ab und begaben sich sofort zu Fuss zur Absturzstelle. Dort konnten sie leider nur noch den Tod des 57-jährigen Piloten aus dem Bezirk Baden und des 54-jährigen Passagiers aus dem Bezirk Zurzach feststellen.
Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Spezialist des Büros für Flugunfalluntersuchung beigezogen.
Die beide Segelflugzeuge waren vor dem Mittag vom Flugplatz Schupfart aus gestartet.
Die Bergung der Wracks wird erst am Dienstag erfolgen, das diese nach ersten Erkenntnissen nur aus der Luft möglich ist.
Weitere Einzelheiten sind Gegenstand der eingeleiteten Untersuchung.