Windisch: Es war kein Raubüberfall
Der angeblich am 19.September 03 auf einen Passanten verübte Raubüberfall hat nie stattgefunden. Die Tat war erfunden. Der junge Mann hat sich nun wegen Irreführung der Rechtspflege zu verantworten.
Der 23-jährige Student gab damals an, bei der Fachhochschule in Windisch von zwei Personen mit einer Pistole bedroht worden zu sein. Diese hätten ihn gezwungen, in das Fahrzeug einzusteigen, bei der Post in Windisch aus dem Geldautomaten Fr. 850.-- zu beziehen und ihnen auszuhändigen.
Die Ermittlungen der Kapo Brugg ergaben nun, dass der vorgenannte Raubüberfall vorgetäuscht wurde. In Wirklichkeit hatte das angebliche Opfer bei zwei Verkäufern freiwillig für Fr. 850.-- zwei Lautsprecherboxen gekauft. Nach kurzer Zeit bereute er diesen Kauf und meldete bei der Polizei einen Raubüberfall. Der Mann wird sich wegen Irreführung der Rechtspflege zu verantworten haben.