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Wettingen: Schuss aus Karabiner / Glück für Polizisten

Glück für drei Stadtpolizisten, befanden sie sich doch durch Zufall ausserhalb der Gefahrenzone, als ein psychisch angeschlagener Rentner aus einem Karabiner einen Schuss durch die verschlossene Wohnungstüre abfeuerte. Der unter psychischen Problemen leidende 71-jährige Mann konnte anschliessend arretiert werden. Er wurde auf Verfügung des Amtsarztes in die Psychiatrische Klinik eingewiesen.

In der Nacht zum Montag, 14. Juni 2004, ca. um 02.00 Uhr, meldeten Anwohner, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Hardstrasse in Wettingen etwas passiert sein müsse, schreie doch dort ein Mann aus dem Fenster einer Wohnung im zweiten Stock, seine Frau sei ermordet worden. Eine Patrouille der Stadtpolizei Baden (3Mann) begab sich vor Ort und versuchten mit dem Bewohner der bezeichneten Wohnung Kontakt aufzunehmen. Sie standen im Treppenhaus vor der verschlossenen Wohnungstüre. Im Gespräch durch die verschlossene Türe gab der 71-jährige Bewohner den Polizisten zu verstehen, dass es Tote geben werde, sobald jemand die Wohnung betreten würde. Kaum war der Polizist der vor der Türe gestanden hatte zur Seite getreten, gab der Mann aus einem Karabiner einen Schuss durch die Türe ab. Das Projektil blieb im Rahmen eines Treppenhausfensters stecken. Die Polizisten zogen sich im Treppenhaus zurück worauf der Mann die Türe öffnete. Er war nun unbewaffnet und konnte arretiert werden. Der Karabiner lag im Wohn- Esszimmer und konnte sichergestellt werden.
Die gesundheitlich angeschlagene Ehefrau konnte unversehrt im Bett liegend vorgefunden werden.
Der Rentner der offenbar unter schweren psychischen Problemen leidet, wurde auf Verfügung des Amtsarztes in die Psychiatrische Klinik Königsfelden eingewiesen.