Wettingen / Laufenburg: Trickdiebe am Werk
Gestern und heute wurden in Wettingen und Laufenburg je eine ältere Person Opfer von Trickdieben. Mit einer bekannten Masche erbeuteten diese mehrere tausend Franken. Die Kantonspolizei warnt vor solchen Dieben.
Ein älteres Ehepaar hob am Dienstagnachmittag, 6. Juli 2010, bei einer Bank in Wettingen mehrere tausend Franken ab. Als sie mit dem Auto wegfahren wollten, trat eine Unbekannte mit dunklem Teint und langen schwarzen Haaren ans Auto heran. Die angeblich schwangere Frau klagte über Schmerzen und fragte nach dem Spital. Dabei beugte sie sich auffällig ins Auto hinein. Als sie verschwunden war, musste das Ehepaar feststellen, dass das Couvert mit dem Geld fehlte.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich heute Mittwoch, 7. Juli 2010, gegen Mittag in Laufenburg. Nachdem sie in einer Bank Geld abgehoben hatte, wurde eine 75-jährige Frau von einem Mann in gebrochenem Deutsch nach Wechselgeld gefragt. Hilfsbereit nahm die Seniorin das Portemonnaie hervor. Dreist griff der Südländer hinein und nahm sich das Kleingeld gleich selber. Vom Opfer zunächst unbemerkt muss er dabei auch das Notengeld gestohlen haben, das die Frau zuvor bezogen hatte - rund 1'000 Franken.
Die Kantonspolizei warnt einmal mehr vor solchen Trickdieben, die seit Monaten überaus aktiv sind. Ihre Opfer sind fast ausschliesslich ältere Menschen, deren Hilfsbereitschaft sie rücksichtslos ausnützen. Die meisten Bestohlenen erkennen im Nachhinein, dass sie ein schlechtes Gefühl hatten, als sie von den Dieben angesprochen wurden. Die Kantonspolizei rät, sich diesem Gefühl folgend nicht auf solche Leute einzulassen und sofort die Polizei zu rufen (Notruf 117).