Veltheim: Familie nach Wohnhausbrand im Spital
Bei einem Brand in einem Reiheneinfamlienhaus konnte sich die fünfköpfige Familie noch rechtzeitig retten. Sie erlitten aber zum Teil Verbrennungen und Rauchvergiftungen und musste ins Spital eingeliefert werden. Der Gebäude- und Mobiliarschaden wird auf 500'000 Franken geschätzt. Die Brandursache steht noch nicht fest.
In der Nacht zum Montag, 7. Januar 2002, ca. 01.20 Uhr, wurde die Feuerwehr zur Bekämpfung eines Brandes in einem Reiheneinfamilienhaus unterm Aspalter 13 in Veltheim alarmiert. Beim Eintreffen der Löschmannschaft stand das Wohnzimmer in Vollbrand und das Feuer hatte bereits auf die Zimmer im ersten Stock und im Dachgeschoss übergegriffen. Während das Wohnzimmer total ausbrannte, erlitten die oberen Stockwerke massiven Brand- und Rauchschaden. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Der Gesamtschaden wird auf 500'000 Franken geschätzt. Durch einen gezielten Einsatz konnte das angebaute Nachbarhaus vor einem Feuerübergriff geschützt werden.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruches schlief die ganze Familie, Eltern und 3 Kinder, im ersten Stock bzw. im Dachgeschoss. Sie konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten, zwei der Kinder durch
einen Sprung aus dem Fenster im ersten Stock. Die ganze Familie wurde ins Kantonsspital nach Baden eingeliefert. Der Vater mit starken Verbrennungen an den Füssen und Beinen, die Mutter mit einem Schock und einer Rauchvergiftung und die drei Kinder wegen Verdacht auf Rauchvergiftung. Sie befinden sich immer noch in Spitalpflege, wobei der Vater wegen der Schwere der Verbrennungen in die Universitätsklinik nach Zürich verlegt worden ist.
Wie die polizeilichen Abklärungen bis jetzt ergeben haben, liegt der Brandherd im Wohnzimmer im Parterre. Die Brandursache steht aber noch nicht fest und ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.