Ürkheim: Asylbewerber-Unterkunft durch Brand zerstört
Die Brandursache sowie die Schadenhöhe stehen noch nicht fest. Insgesamt 19 Bewohnerinnen und Bewohner wurden obdachlos und mussten vorübergehend in der Zivilschutzanlage einquartiert werden. Personen kamen keine zu Schaden.
Am Freitag, 11. Oktober 2002, kurz nach 15.30 Uhr, wurde die Feuerwehr zur Bekämpfung eines Brandes im Mathys-Haus an der Dorfstrasse in Ürkheim alarmiert. Beim Eintreffen der Löschmannschaft stand die Altliegenschaft, die zur Hauptsache als Asylantenunterkunft diente, in Vollbrand. Zur Bekämpfung des Grossbrandes musste die Ortsfeuerwehr durch die Feuerwehren von Bottenwil, Kölliken, Safenwil, Waltenschwil und Zofingen unterstützt werden. Gesamthaft standen 136 Feuerwehrleute im Einsatz.
Die 19 Bewohnerinnen und Bewohner, eine sechsköpfige Ausländerfamilie und 13 Asylbewerber verschiedener Herkunft, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, so dass keine Personen zu Schaden kamen.
Durch den Brand wurde die Liegenschaft praktisch zerstört und ist nicht mehr bewohnbar. Die Gemeindebehörde und das Kantonale Sozialamt haben sich den obdachlosen Bewohnerinnen und Bewohnern angenommen und sie vorübergehend in der Zivilschutzanlage der Gemeinde untergebracht, bis entsprechende Ersatzunterkünfte gefunden sind.
Die Brandursache und die Höhe des Schadens sind Gegenstand der laufenden Untersuchung. Nach bisherigen Erkenntnissen kann aber Brandstiftung ausgeschlossen werden.