Suhr: Gummi- und Kunststoffabfälle verbrannt
Der Gstank durch das unerlaubte Verbrennen von Gummi- und Kunststoffabfällen führte zu über 100 Notrufen besorgter BewohnerInnen aus den Gemeinden Suhr, Aarau, Entfelden und Muhen. Der Verursacher konnte ermittelt werden.
In der Nacht zum Samstag, 18. August 2001, 01.35 Uhr, meldete ein Anwohner vom Galeggenweg in Suhr, dass im Quartier ein stark beissender und penetrant riechender Rauch feststellbar sei. Eine Patrouille der Kantonspolizei konnte die Ursache auf dem Areal eines Altstoffhändlers im Hübel in Suhr lokalisieren, der dort Gummi- und Kunststoffabfälle verbrannte. Obschon das Feuer gelöscht werden konnte, breitete sich die Geruchsemission, bedingt durch die Wetterlage (praktisch windstill), langsam über das Gebiet Suhr Aarau, Entfelden bis Muhen aus. Dies führte während rund 3 Stunden zu weit über 100 Notrufen besorgter BewohnerInnen dieser Gemeinden auf die Notrufnummern 117 und 118 bei der Einsatzzentralen der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Aarau.
Der Verursacher wird wegen Widerhandlung gegen das Umweltschutzgesetz an das Bezirksamt Aarau zur Anzeige gebracht.