Strengelbach/A2: Sperrung der Autobahn dauerte bis gegen Mittag (Nachtrag/Zeugenaufruf)
Nach umfangreichen Aufräumarbeiten konnte die Kantonspolizei die Autobahn A2 bei Strengelbach um 10.45 Uhr wieder einstreifig frei geben. Über ein Dutzend Mitarbeiter von Unterhaltsdienst und Bergungsfirmen standen am Vormittag im Einsatz, um die Fahrbahnen nach dem schweren Unfallereignis wieder frei zu machen. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete eine Strafuntersuchung gegen den 45-jährigen litauischen Lastwagenfahrer. Der Führerausweis wurde ihm aberkannt. Der Sachschaden dürfte über 200'000 Franken betragen. Die Polizei sucht noch Zeugen.
Die aufwändigen Räumungsarbeiten nach dem heutigen Unfall bei Strengelbach, Autobahn A2, Fahrbahn Luzern, dauerten einige Stunden. Es galt die verstreute Ladung (Metallteile, Nägel) des ausländischen Sattelmotorfahrzeuges zu beseitigen und die Mittelleitplanke wieder provisorisch zu reparieren.
Neben der Kantonspolizei Aargau standen auch Einsatzkräfte der Regionalpolizei Zofingen, der Feuerwehren Zofingen und Oftringen sowie eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn im Einsatz.
Die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurden eingeleitet. Der 45-jährige litauische Chauffeur, welcher unverletzt blieb, wird an die zuständige Behörde verzeigt. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete eine Strafuntersuchung und ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Der ausländische Führerausweis wurde ihm durch die Polizei aberkannt.
Der 52-jährige Ford-Fahrer, ein Portugiese aus der Region, erlitt schwere Verletzungen an Kopf und an den Beinen. Über den derzeitigen Gesundheitszustand bestehen keine neuen Erkenntnisse.
Der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen und der Autobahneinrichtung beträgt nach ersten Schätzungen über 200'000 Franken.
Allfällige Augenzeugen, die das auf dem Pannenstreifen befindliche Auto (Ford Focus mit Aargauer Kontrollschildern) festgestellt haben, werden gebeten, sich bei der Mobilen Einsatzpolizei (Tel. 062 886 88 88) zu melden.
Am frühen Dienstagmorgen, 3. Dezember 2013, kurz nach 06.10 Uhr kollidierte ein litauischer Sattelschlepper mit einem auf dem Pannenstreifen stehenden Auto.
(s. Medienmitteilung vom 03. Dezember 2013)