Stetten: Drei Personen nach Einbruch festgenommen
In der Nacht auf Freitag rückten Polizeikräfte nach einem Einbruch in einen Garagenbetrieb nach Stetten aus. Im Tatobjekt konnten sie einen Tatverdächtigen erkennen und festnehmen. Zwei weitere Personen, mutmasslich Mittäterinnen eines Automatenaufbruchs, der jedoch misslang, konnten einige Minuten später anlässlich der Fahndung festgenommen werden. Alle drei Personen im Alter von 16, 18 und 21 Jahren wurden in Haft genommen.
In der Nacht auf Freitag, 16. August 2013, kurz vor 04.00 Uhr ging beim Polizeinotruf 117 eine Meldung eines Einbruchs in einen Garagenbetrieb in Stetten ein. Rasch rückten mehrere Kantonspolizei-Patrouillen aus. Eine Viertelstunde später gelang es der Polizei, einen der Tätergruppe, einen 21-jährigen Schweizer, im Tatobjekt zu arretieren. Gemäss Meldeperson seien zwei jüngere Personen vor Eintreffen der Polizei geflüchtet.
Anlässlich der Nahfahndung nahm die Kantonspolizei in der Folge eine 16-jährige Kroatin und eine 18-jährige Schweizerin, beide mit Wohnsitz in der Region fest.
Beim 21-jährigen mutmasslichen Einbrecher fanden die Polizisten auch eine entwendete Digitalkamera. Zur Durchführung der Ermittlungen wurden auf Verfügung der Staats- und Jugendanwaltschaft alle drei Tatverdächtigen vorläufig inhaftiert und eine Strafuntersuchung eröffnet.
Die Befragungen zeigten, dass der Mann nach Einschlagen einer Scheibe in das Objekt eingestiegen war, um nach Deliktsgut zu suchen, wobei die beiden jungen Frauen gleichzeitig davonrannten. Vorgängig verübten sie aber einen Automatenaufbruchversuch an einer Tankstelle. welcher erfolglos blieb.
Zwei der Beschuldigten wurden inzwischen wieder entlassen.
Für den 21-Jährigen beantragt die zuständige Staatsanwaltschaft Baden beim Zwangsmassnahmengericht Anordnung von Untersuchungshaft. Ob er für andere Vermögensdelikte verantwortlich gemacht werden kann, werden die Ermittlungen zeigen.
Wieder einmal konnte die Polizei aufgrund einer Meldung aus der Bevölkerung rasch reagieren und eine erfolgreiche Festnahme vollziehen.
Die Polizei rät, bei verdächtigen Beobachtungen, raschmöglichst die Notrufnummer 117 zu alarmieren.