Hauptmenü

Alle KAPO-Medienmitteilungen

Stein: Streit unter Asylbewerbern endete in Messerstecherei

Unter Asylbewerbern verschiedener Herkunft kam es zu einer Auseinandersetzung, wobei ein Libyer mit einem Messer zwei Afghanen verletzte. Er selber erlitt einen Nasenbeinbruch. Er wurde nach ambulanter Behandlung inhaftiert.


Am Sonntagabend, 22. Dezember 2003, kurz vor 23.00 Uhr, meldeten Drittpersonen eine Schlägerei vor der Asylantenunterkunft an der Zürcherstrasse in Stein mit mehreren beteiligten Personen. Beim Eintreffen der Polizei und Patrouillen der Grenzwacht hatte sich die Lage soweit beruhigt. Drei Personen wiesen aber Verletzungen auf - Nasenbeinbruch, Stich- und Schnittevrletzungen - und mussten zur ambulanten Behandlung in die Spitäler Rheinfelden und Laufenburg gebracht werden.
Wie die Ermittlungen ergeben haben, wurde der Libyer durch andere Asylbewerber der Entwendung von Lebensmitteln bezichtigt. In der Folge kam es in der Unterkunft zu einer verbalen Auseinandersetzung in deren Verlauf der Libyer zu einem Rüstmesser griff und zwei Afghanen verletzte. Darauf flüchtete er vor die Unterkunft, wo die Auseinandersetzung ihren Fortgang nahm und er zusammengeschlagen wurde. Dabei erlitt er einen Nasenbeinbruch. Wer tatsächlich alles an dieser Auseinandersetzung beteiligt war, liess sich nicht ermitteln.
Der 21-jährige Libyer, als Messerstecher und eigentlicher Haupttäter, wurde auf Verfügung es Bezirksamtes zwecks weiteren Abklärungen inhaftiert.
Bei diesem Einsatz wurde die Regionenpolizei Kapo Nord durch zwei Patrouillen der Schweiz. Grenzwacht unterstützt.