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Spreitenbach/A1: Unfallhergang weitgehend geklärt (Nachtrag)

Inzwischen hat die Kantonspolizei den Hergang des tödlichen Verkehrsunfalls vom vergangenen Sonntag weitgehend klären können. Die Kantonspolizei geht heute davon aus, dass der Automobilist den Motorradfahrer beim Fahrstreifenwechsel übersehen hat.

Die Kantonspolizei hat den 29-jährigen Automobilisten inzwischen mehrmals intensiv befragt und gleichzeitig weitere Ermittlungen angestellt. Dabei ist es gelungen, den mutmasslichen Unfallhergang zu klären.

Nach heutigen Erkenntnissen fuhr der Automobilist auf dem Normalstreifen und wollte auf den ersten Überholstreifen wechseln. Als er folglich nach links schwenkte, war er offensichtlich nicht genügend aufmerksam und übersah den Motorradfahrer, der auf dem ersten Überholstreifen unterwegs war. Beim Versuch, dem Auto auszuweichen, muss der Motorradfahrer die Herrschaft über seine schwere Maschine verloren haben. Die Ermittlungen haben auch zum Schluss geführt, dass der Automobilist den Motorradfahrer nicht bewusst schikaniert hat.

Das Bezirksamt nahm den 29-jährigen Vietnamesen nach dem Verkehrsunfall in Untersuchungshaft. Er wurde am Mittwochabend wieder auf freien Fuss gesetzt.

Der 55-jährige Motorradfahrer hatte sich am Sonntag, 24. Mai 2009, beim Sturz auf der A1 tödliche Verletzungen zugezogen (siehe auch Medienmitteilung vom 25. Mai).