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Spreitenbach A1: Nach 39 Stunden ohne Schlaf Unfall verursacht

Der 22-jähriger Lieferwagenlenker sass bereits seit 39 Stunden am Steuer mit lediglich drei kurzen Pausen. In der Folge schlief er ein und fuhr ungebremst auf ein anderes Fahrzeug auf. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von 6'000 Franken.

Am Samstagmorgen, 21. Januar 2006, 07.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A1 in Spreitenbach, Fahrbahn Richtung Zürich, eine Auffahrkollision. Der Lenker eines Lieferwagens war eingeschlafen und in der Folge ungebremst auf das vor ihm fahrende Fahrzeug, einen PW mit Anhänger, aufgefahren. Der Schaden am Lieferwagen war gering, während der Anhänger und der PW Totalschaden entstanden ist.
Die Befragung des österreichischen Lieferwagenlenkers hat ergeben, dass er seit 39 Stunden und 15 Minuten unterwegs war. Die Fahrt begann am 19. 1.06, 16.30 Uhr, in Hohenems/A und führte durch die Schweiz und Frankreich nach England und zurück. In dieser Zeit legte er 2'730 Kilometer zurück. Die enzigen Pausen waren zweimal 1,5 Stunden auf der Fähre zwischen Frankreich und England sowie die kurze Zeit die für das Ausladen des transportierten Zügelgutes benötigt wurde.
Ihm wurde ein Bussen- und Kostendepositum in der Höhe von Fr. 1'500 Franken abgenommen. Die Weiterfahrt mit dem noch fahrtüchtigen Lieferwagen wurde ihm verweigert. In der Folge organisierte er für die Heimfahrt einen Kollegen.