Spreitenbach/A1: Mehrere Unfälle führten zu langem Stau
Eine Auffahrkollision und Nachfolgeunfälle führten heute Morgen im starken Berufsverkehr zu einem Rückstau von rund 20 Kilometern Länge. Eine Person wurde leicht verletzt.
Wegen Verkehrsüberlastung bildete sich am frühen Montagmorgen, 22. November 2010, bei Spreitenbach in Richtung Zürich stockender Kolonnenverkehr. Die Fahrzeugkolonne kam zeitweise zum Stillstand, wobei es um 6.30 Uhr auf dem zweiten Überholstreifen zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos kam. Einer der beteiligten Lenker wurde dabei leicht verletzt. Der Sachschaden an den drei Fahrzeugen beläuft sich auf rund 50'000 Franken.
Sofort bildete sich im dichten Berufsverkehr Rückstau, der rasch anwuchs. Kurz vor sieben Uhr kam es einige hundert Meter vor der Unfallstelle zu zwei Folgeunfällen mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen. Dies verschärfte die Verkehrssituation zusätzlich. In der Zwischenzeit reichte der Stau teilweise bis zum Autobahnanschluss Hunzenschwil zurück, was einer Länge von rund 20 Kilometern entspricht.
Die Kantonspolizei war von Beginn weg mit mehreren Patrouillen im Einsatz, um die Unfallstellen möglichst bald räumen zu können. Um 7.50 Uhr waren alle drei Fahrstreifen wieder frei, worauf sich die Lage zögerlich entspannte.
Kurz vor neun Uhr prallten bei Spreitenbach nochmals zwei Autos zusammen, wodurch der zweite Fahrstreifen erneut blockiert wurde. Diese Unfallstelle war um 9.35 Uhr geräumt. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt.