Spreitenbach A1. Auffahrkollision fordert 1 Todesopfer und 2 Schwerverletzte
Kurz vor Mittag fuhr auf der Fahrbahn Bern ein Lieferwagen heftig auf ein Auto auf und schob dieses in einen stehenden Anhängerzug. Die beiden Insassen wurden im Wrack eingeklemmt. Die Mitfahrerin starb auf der Unfallstelle und der Fahrer musste mit schweren Verletzungen ins Universitätsspital Zürich geflogen werden. Der Lenker des Lieferwagens wurde ebenfalls schwer verletzt und musste mit der Ambulanz ins Kantonsspital nach Aarau übergeführt werden.
Am 02. Juni 2003, um 11.28 Uhr, traf in der Einsatzzentrale die Meldung ein, dass es zu einer heftigen Auffahrkollison mit mehreren verletzten Personen gekommen sei.
Die Tatbestandsaufnahme ergab, dass sich infolge eines Verkehrsunfalles der Verkehr auf der Fahrbahn Bern staute. Am Ende der Kolonne hielt ein Lieferwagenlenker an und schaltete die Pannenblinker ein. Ein nachfolgender Anhängerzuge fuhr dann auf diesen Lieferwagen auf. Ihm folgte ein mit zwei Personen besetzter Personenwagen, der durch einen nachfolgenden Lieferwagen in den Anhängerzug geschoben und zusammengedrückt wurde.
Die Insassen des Personenwagens, ein Ehepaar,
54- und 55jährige aus Neuenhof, wurden im Wrack eingeklemmt. Die Frau (Mitfahrerin) verstarb auf der Unfallstelle und der Mann musste mit der Rega ins Universitätsspital nach Zürich geflogen werden, währenddem eine Ambulanz den ebenfalls schwer verletzten Verursacher in das Kantonsspital Aarau transportierte.
Die Unfallofper waren in den Wracks eingeklemmt und mussten durch den Pionierzug der Feuerwehr von Dietikon befreit werden.
Ein Helfer zog sich eine Schnittverletzung zu, die im Kantonsspital Baden ambulant behandelt werden musste.
Da die Unfallstelle nur noch einspurig passierbar war, kam es zeitweise zu einem Stau von bis zu 15 Kilometern.
Gegen 15.00 Uhr war die Unfallstelle geräumt, so dass der Verkehr wieder ohne Behinderung zirkulieren konnte.