Sisseln: Angriff / Raub an Fussgänger (Zeugenaufruf)
Ein junger Mann wurde am Donnerstagabend Opfer eines Raubüberfalles. Er konnte sich während des Angriffs befreien und flüchten. Um sich vor der Täterschaft in Sicherheit zu bringen, sprang er bei Sisseln in den Rhein. Er erlitt nur geringfügige Verletzungen. Die beiden unbekannten Täter, die keine Beute machten, konnten entkommen. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend, 09. Januar 2014 wurde der Kantonspolizei Aargau ein Überfall auf einen jungen Mann gemeldet. Der Angriff, der sich ungefähr nach 20.00 Uhr in Sisseln ereignet haben soll, wurde vom Geschädigten wie folgt geschildert.
Der 21-jähriger Deutsche legte zu Fuss die Strecke von Stein Richtung Sisseln zurück. Er befand sich auf dem Weg zu einem Besuch. Bei einem kleinen Fluss, auf einem Feldweg gehend, hörte er Hilfeschreie einer männlichen Stimme. Er begab sich deshalb in ein Waldstück, wo er unvermittelt von zwei Unbekannten angegriffen und gepackt wurde. Er wurde beim tätlichen Angriff nach mitgeführtem Bargeld gefragt. Die Täterschaft nahm ihm sein Portemonnaie ab. Danach gelang es ihm, einem der beiden Angreifer das Portemonnaie wieder zu entreissen und Richtung Kläranlage zu flüchten. Im Weiteren entschloss er sich mit einem Sprung in den Rhein in Sicherheit zu bringen.
Die Täter flüchteten in dieser Zeit unerkannt.
Der junge Mann aus dem Landkreis Waldshut/D meldete sich später bei Bekannten in Sisseln, wo er sich abtrocknen und umkleiden konnte. Zudem begab er sich zur Kontrolle ins Spital. Die Verletzungen waren geringfügig, so dass er nach eingehenden Untersuchungen in der Nacht wieder entlassen werden konnte.
Er beschrieb gegenüber der Kantonspolizei den einen Täter als zirka 25-jährigen, korpulenten Mann, ca. 180 cm, trug Kapuzenjacke, Jeans, Dreieckstuch über den Mund. Der Mittäter war etwas kleiner, schlanker und trug ebenfalls eine Kapuzenjacke und ein Dreieckstuch.
Die Täterschaft dürfte Schweizerdeutsch gesprochen haben.
Die am gleichen Abend eingeleitete Fahndung verlief negativ. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die verdächtige Beobachtungen machen konnten, sich zu melden (Tel. 062 869 46 50).
Die Täterschaft dürfte beim Überfall keine Beute erzielt haben.