Sins/Oberrüti: Waldfest der "Neuen Patriotischen Front"
35 Personen aus der rechtsextremen Szene nahmen am Waldfest im Forsthaus Oberrüti teil. Die zur Hauptsache aus der Innerschweiz angereisten Personen verhielten sich anständig und korrekt. Durch die Polizei wurden keine strafbaren Handlungen festgestellt.
Am Samstag, 8. Juli 2000, fanden sich beim vorgesehenen Treffpunkt beim Bahnhof in Sins zwischen 1930 Uhr und 2030 Uhr lediglich 2 bekannte Skinhead aus dem Bezirk Muri ein. Diese waren offensichtlich für den Lotsendienst zum Forsthaus in Oberrüti verantwortlich.Beim Forsthaus in Oberrüti wurden 35 Personen aus der rechtsextremen Szene, alles Jugendliche im Alter zwischen 17 und 20 Jahren, teils mit ihren Freundinnen festgestellt. Die meisten Anwesenden waren aus der Innerschweiz, den Kantonen Luzern, Zug und Schwyz, angereist. Die Kantonspolizei war in ständigem Kontakt mit den beiden bekannten Organisatoren des Waldfestes. Widerhandlungen gegen das Antirassismusgesetz wurden weder beim Bahnhof in Sins noch beim Forsthaus in Oberrüti festgestellt. Vereinzelt wurden durch die Polizei auch Personenkontrollen durchgeführt, wobei sich die Kontrollierten gegenüber der Polizei korrekt und anständig verhielten. Das Waldfest lief in friedlichem Rahmen ab.