Schafisheim: Grosses Aufgebot an Rettungsdiensten nach Brand in Giesserei
Ein Brand in einer Giesserei hatte am Montag ein Grossaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten zur Folge. Durch die Rauchentwicklung im Innern der Fabrikhalle waren neben den Mitarbeitern auch Rettungskräfte von Feuerwehr und Polizei betroffen, die medizinisch eingehend untersucht werden mussten. Zur Betreuung von über 40 Personen wurde zwei Sanitätshilfestellen des Kantons eingerichtet. Es kam erfreulicherweise zu keinen stationären Spitalaufenthalten. Die Brandursache wird durch die Polizei nun geklärt.
Gestern Montag, 05. Dezember 2011, 17.40 Uhr ereignete sich in einer Halle der Firma «Ferrum AG» in Schafisheim ein Brand bei einem Arbeitsvorgang. Mitarbeiter stellten das Feuer bei einer Maschine (Rüttler) zur Gussherstellung fest und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Zur Brandbekämpfung setzten sie zudem erfolgreich einen Handfeuerlöscher ein.
Rasch waren die ersten Feuerwehr-Einsatzkräfte und die Polizei vor Ort. Aufgrund der starken Rauchentwicklung bestand die Annahme, dass gefährliche Gase (Blau- und Salzsäure) in der Halle entstanden, die zu Atemwegsbeschwerden führen konnten. Einzelne Anwesende klagten über einen Reiz in den Atemwegen. Daraufhin kam es um zirka 18.30 Uhr zu einem Grossaufgebot von Rettungsdiensten.
Neben 10 Amublanzfahrzeugen wurden zwei Sanitätshilfestellen des Kantonalen Katastrophenelements (KKE) vor Ort eingerichtet und betrieben. Insgesamt 42 Personen wurden durch die Fachkräfte untersucht. 28 Personen wurden durch Rettungsdienste in die umliegenden Spitäler eingeliefert. Alle Personen konnten vor Mitternacht wieder entlassen werden. Es kam zu keinen stationären Aufenthalten. Betroffen waren zwei Polizisten sowie mehrere Feuerwehrleute sowie Betriebsangestellte der Fa. Ferrum.
Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.